So, jetzt haben wir den Salat. Bzw. die Pommes. Denn es ist nachts um 1 Uhr und ich sitze bei McDonalds. Mit dem Ziel irgendwas Schlaues über den BVB zu schreiben. Aber seinen wir mal ehrlich: Wem fällt bitte an einem Dienstag Abend nach einem spielfreiem Wochenende was schlaues über seinen Lieblingsverein ein? Und warum soll einem überhaupt um die Zeit was Schlaues einfallen? Warum schreibt man bitte überhaupt um die Zeit einen Blogeintrag?
Okay, okay, ich hole Sie mal ein wenig in meine Welt. Ich drehe morgen früh um 08:00 Uhr. Das ist normalerweise nicht die Zeit um die ich aufstehe. Nur, dass es morgen nicht anders geht. Also stehe ich um 6 Uhr auf. Aber ich habe Ihnen, liebe Leser, gegenüber eine Verpflichtung. Die Vorstellung, dass Sie morgens aufstehen, um diesen Blog zu lesen und den Text von gestern finden ist mir zuwider. Ich bin Ihnen gegenüber verpflichtet. Sie sind mir wichtig. Ich teile meine Welt mit Ihnen. Das ist nicht immer gut, selten schlau und noch seltener trägt es zum Weltfrieden bei. Aber es sorgt dafür, dass Sie regelmäßig auf dieser Seite vorbeischauen. Und das reicht mir als Motivation. Obama hat den Friedensnobelpreis bekommen und ich habe da wenig Ansprüche drauf. Aber Sie sind mir echt wichtig. Mag sein, dass das bescheuert ist – und das ist es ganz bestimmt – aber ich bin traurig, wenn ich mir vorstelle, dass Sie hier umsonst vorbeischauen.
Und wissen Sie, ich habe nicht viele positive Charaktereigenschaften. Ich bin nicht sonderlich smart, ich bin nicht gerade extrem kreativ oder hochintelligent. Das einzige was mich wirklich antreibt ist eine extrem hohe Willenskraft und ein sehr langer Atem. Als ich mein erstes Praktikum gemacht habe, hat mich mein damaliger Redaktionsleiter nicht übernommen ohne mir eine Begründung dafür zu sagen. Ich habe mir damals vorgenommen, dass ich irgendwann sein Auftraggeber bin und ihn dazu zwinge mir die Antwort zu sagen. Es hat mich sieben Jahre vorangetrieben, bis ich die Situation hatte die ich haben wollte. Ich weiß nicht, ob ich sonst überhaupt soweit gekommen wäre, ohne dieses Ziel vor Augen. Danke Lutz.
Und deshalb sitze ich jetzt nnachts um 1 Uhr bei McDonalds und schreibe irgendwas in de Blog, was nicht soviel mit dem BVB zu tun hat. Und für das ich eigentlich gar keine Zeit habe. Aber es gibt jeden Tag 1000 Gründe irgendwas nicht zu tun. Und das einzige, was Dich daran hindert es zu tun bist Du. Vielleicht ist das die Parallele zum Fußball. Es gibt jede Menge talentierte Spieler. Aber Talent ist nicht alles. Letztlich ist es der Willen der Dich zu dem macht was Du bist. Der Wille zu beißen, zu kratzen, Niederlagen einzustecken und Umwege zu gehen. Und der Wille zu leiden. Und deswegen sitze ich jetzt bei McDonalds und schreibe Ihnen was zusammen. 9er McNuggets mit Süßsauer. Und Barbecuesauce und eine mittlere Pommes.
Bloggen macht dick.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Dienstag, 13. Oktober 2009
Hoffentlich hat Barack Obama seine Kontaktlinsen drin
Es ist schon interessant wie einzelne Menschen mit einzelnen Entscheidungen die Welt und ihren Lauf verändern können. Ich komme noch mal auf den letzten Spieltag der Rückrunde zu sprechen. Hätte der Linienrichter die Fahne gehoben, weil er gesehen hätte, dass 4 Leute im Abseits stehen, würde mein Leben jetzt anders aussehen. Ich hätte andere Probleme, würde über andere Dinge bloggen und die Welt anders wahrnehmen. Wenn die Saison z.B. bisher ähnlich krampfig gelaufen wäre wie bisher, würde ich vielleicht darüber schreiben, dass der Europa-League Einzug für unser Team noch zu früh kam und wir vielleicht besser am letzten Spieltag gescheitert wären.
Dafür wäre ich mindestens einmal bei einem Europapokalspiel im Ausland gewesen und hätte darüber geschrieben wie lustig eine Reise nach Osteuropa ist. Vielleicht hätte in endlich mal Rumänien gesehen oder wäre langweiliger Weise nach Dänemark gefahren. Was zwar näher ist, aber eben auch irgendwie öde. Wahrscheinlich hätte ich aber auch darüber gebloggt, das Europa-League auch irgendwie nicht so prickelnd ist und ich lieber gleich in die Chamionsleague möchte. Auf jeden Fall sähe diese Blog definitiv anders aus.
Vielleicht wäre Alex Frei nicht gewechselt und wir hätte Lucas nicht verpflichtet. Und das Trikot mit dem Schriftzug Lucas drauf wäre daher nicht das meistverkaufte der Saison. Vielleicht wäre meine Laune auch besser in Bezug auf Fußball, weil ich mir denken würde, dass wir wenigstens endlich wieder europäisch spielen. Es wäre auch sonst jede Menge Dinge passiert. Verletzungen, unberechtigte Elfmeter, Abseitsentscheidungen und 1000 andere Sachen an die ich jetzt nicht denke. Und all das ist nicht passiert, weil ein Blindfisch nicht die Fahne gehoben hat.
Mir geht es übrigens nicht darum mit dem Schicksal zu hadern oder den Linienrichter zu dissen - ich habe selber Minus 11 Dioptrin und wenn man seine Kontaktlinsen vergisst sieht man halt nix -, sondern nur darum noch mal festzustellen wie eine Einzelentscheidung den Lauf der Welt verändert. Wenn man sich überlegt aus wie vielen Einzelentscheidungen die Welt jeden Tag besteht, finde ich es faszinierend auf wie viele Arten sich die Welt entwickeln kann. Und da sind ja viel wichtigere Bereiche bei, als die Fußballwelt des BVB. U
Hoffentlich hat Barack Obama heute Morgen seine Kontaktlinsen drin. Wenn der das Abseits nicht gibt wird es deutlich folgenreicher für die Welt.
Dafür wäre ich mindestens einmal bei einem Europapokalspiel im Ausland gewesen und hätte darüber geschrieben wie lustig eine Reise nach Osteuropa ist. Vielleicht hätte in endlich mal Rumänien gesehen oder wäre langweiliger Weise nach Dänemark gefahren. Was zwar näher ist, aber eben auch irgendwie öde. Wahrscheinlich hätte ich aber auch darüber gebloggt, das Europa-League auch irgendwie nicht so prickelnd ist und ich lieber gleich in die Chamionsleague möchte. Auf jeden Fall sähe diese Blog definitiv anders aus.
Vielleicht wäre Alex Frei nicht gewechselt und wir hätte Lucas nicht verpflichtet. Und das Trikot mit dem Schriftzug Lucas drauf wäre daher nicht das meistverkaufte der Saison. Vielleicht wäre meine Laune auch besser in Bezug auf Fußball, weil ich mir denken würde, dass wir wenigstens endlich wieder europäisch spielen. Es wäre auch sonst jede Menge Dinge passiert. Verletzungen, unberechtigte Elfmeter, Abseitsentscheidungen und 1000 andere Sachen an die ich jetzt nicht denke. Und all das ist nicht passiert, weil ein Blindfisch nicht die Fahne gehoben hat.
Mir geht es übrigens nicht darum mit dem Schicksal zu hadern oder den Linienrichter zu dissen - ich habe selber Minus 11 Dioptrin und wenn man seine Kontaktlinsen vergisst sieht man halt nix -, sondern nur darum noch mal festzustellen wie eine Einzelentscheidung den Lauf der Welt verändert. Wenn man sich überlegt aus wie vielen Einzelentscheidungen die Welt jeden Tag besteht, finde ich es faszinierend auf wie viele Arten sich die Welt entwickeln kann. Und da sind ja viel wichtigere Bereiche bei, als die Fußballwelt des BVB. U
Hoffentlich hat Barack Obama heute Morgen seine Kontaktlinsen drin. Wenn der das Abseits nicht gibt wird es deutlich folgenreicher für die Welt.
Montag, 12. Oktober 2009
Montag ohne Bundesliga - komprimierter Herbst
Montage nach bundesligafreien Wochenende sind komisch. Es fehlt einem mal wieder da Koordinatensystem, das Deine Woche in „gut“ oder „schlecht“ einteilt. Die Woche nach dem Derbysieg war grauenhaft. Egal wie gut oder schlecht es beruflich läuft, nach einer Derbyniederlage ist alles für den Arsch. Und der Auswärtssieg in Gladbach reichte zumindest dafür die ersten zwei Tage der Woche angenehm zu gestalten.
Doch heute sitze ich im Zug nach Hamburg und habe keine „Fußballlaune“. Es geht mir fußballerisch einfach gar nicht, weil schlicht und ergreifend kein Fußball war. Also gibt es nichts, was einem den Wochenanfang verderben oder versüßen könnte.Ein Montag ohne Bundesliga ist wie komprimierter Herbst. Grau! Erschwerend kommt hinzu, dass das nächste Spiel gegen Bochum erst wieder am Sonntag ist, das sind zwar real nur 6 Tage, aber gefühlt noch 20 Jahre hin.
Das Spiel gegen Bochum wird auch wieder richtungsweisend sein. Die Party in Gladbach war nun wirklich kein Glanzlicht aber es wurde gekämpft und so drei Punkte erstritten. Und auch gegen die Bochumer erwarte ich keine hohe Fußballkunst, aber wenn wir drei Punkte holen sind wir wenigstens wieder gut im Mittelfeld. Wobei wir gegen Bochum oft schlecht aussehen. Leicht wird das bestimmt nicht.
Ich habe ja noch die stille Hoffung, dass wir unsere Krise einfach mal zum Anfang der Saison genommen haben und dass es jetzt bergauf geht. Rein rational betrachtet ist das großer Quatsch. Aber was ist bei Fußball schon rational? Der ganze Sport ist eine einzige große Hoffnung. Ein Fußballleben besteht aus einer Serie verpasster Gelegenheiten, die ab und zu mal von Erfolgen unterbrochen werden.
Da unterscheidet sich Fußball auch nicht sehr vom sonstigen Leben.
Doch heute sitze ich im Zug nach Hamburg und habe keine „Fußballlaune“. Es geht mir fußballerisch einfach gar nicht, weil schlicht und ergreifend kein Fußball war. Also gibt es nichts, was einem den Wochenanfang verderben oder versüßen könnte.Ein Montag ohne Bundesliga ist wie komprimierter Herbst. Grau! Erschwerend kommt hinzu, dass das nächste Spiel gegen Bochum erst wieder am Sonntag ist, das sind zwar real nur 6 Tage, aber gefühlt noch 20 Jahre hin.
Das Spiel gegen Bochum wird auch wieder richtungsweisend sein. Die Party in Gladbach war nun wirklich kein Glanzlicht aber es wurde gekämpft und so drei Punkte erstritten. Und auch gegen die Bochumer erwarte ich keine hohe Fußballkunst, aber wenn wir drei Punkte holen sind wir wenigstens wieder gut im Mittelfeld. Wobei wir gegen Bochum oft schlecht aussehen. Leicht wird das bestimmt nicht.
Ich habe ja noch die stille Hoffung, dass wir unsere Krise einfach mal zum Anfang der Saison genommen haben und dass es jetzt bergauf geht. Rein rational betrachtet ist das großer Quatsch. Aber was ist bei Fußball schon rational? Der ganze Sport ist eine einzige große Hoffnung. Ein Fußballleben besteht aus einer Serie verpasster Gelegenheiten, die ab und zu mal von Erfolgen unterbrochen werden.
Da unterscheidet sich Fußball auch nicht sehr vom sonstigen Leben.
Sonntag, 11. Oktober 2009
Für Jürgen Klopp durch Berlin
Also mal ganz ohne Quatsch: So ein Blog hat echt Vorteile. Mein gestriger Blogpost hat nämlich dazu geführt, dass ich heute Doppelpass sehen konnte. Ich find´s auch mal von Vorteil Vorteile zu haben unter all den Nachteilen die so ein Blog mit sich bringt. Schließlich muss ich jeden Tag früher aufstehen, mir irgendwas aus den Finger saugen und bekomme dann, wenn es schlecht läuft süffisante Kommentare von ostfriesischen Kollegen. Da kann ja auch mal was Positives passieren, ohne dass man gleich Gefähr läuft sich wie der König der Welt zu fühlen.
Stevo, einer meiner Leser, hatte meinen gestrigen Aufruf an einem Bekannten weiter geleitet. Schönen Dank noch mal auf diesem Weg. Selbiger Mensch mit dem Namen Marco meldete sich dann auch und bot mir freundlicherweise an bei ihm Doppelpass zu schauen, weil er das eh immer gucken würde. Sowas lässt man sich nicht zweimal sagen. Sollten Sie sich übrigens fragen, ob ich eigentlich bescheuter bin, mir um 9 Uhr an einem Sonntag morgen den Wecker zu stellen, um durch die halbe Stadt zu fahren, um mir irgendwelche Nasen anzuschauen, die über Fußball reden, dann sind sie eindeutig ein neuer Leser meines Blogs. Ansonsten hätten Sie diese Frage nämlich schon lange beantwortet. Oder warum fährt man sonst für Jürgen Klopp durch halb Berlin? Weil man so ein normaler Mensch ist?
Auf dem Weg zu Marco stellte ich mir die Frage, was mich da erwarten würde. Ich wusste nur, dass er Frankfurt Fan ist. Schon mal keine ganz schlechten Vorraussetzungen. Aber ansonsten? Komme ich jetzt in eine ganz verwarzte Wohnung? Ist der Typ vielleicht irre, kriminell oder gar ein Massenmörder? Was nimmt man nicht alles für Jürgen Klopp auf sich. Also todesmutig auf ins Getümmel. In Charlottenburg angekommen stellten sich alle Befürchtungen sofort als unbegründet und Marco als ein saunetter Typ heraus. Dazu eine super Wohnung, einen großen Flatscreen und Surround-Sound. Und alle drei Spielekonsolen. Marco ist also Gamer. Pefekt. Neben Fußball also das zweite Smalltalk-Thema. „Du hast alle drei Konsolen“ stellt ich fest. Was irgendwie ja auch dumm ist, weil er wohl kaum „Was? Wie kommen die denn da hin?“ entgegnen dürfte. Stattdessen kam ein „Das ist bei mir berufsbedingt“ zur Antwort. Da das eigentlich mein Spruch ist, war klar, dass wir Branchenkollegen sein mussten. Wie sich rausstellte ist Marco „Director Web Publishing“ bei Onlinewelten.
Das Schicksal ist doch ein Eichhörnchen. Da betreibt ein leitender Mitarbeiter eines Games-Mediums einen TV Blog und sucht einen Menschen bei dem er Doppelpass schauen kann. Und findet dann auch einen, der nicht nur bescheutert genug ist einen Menschen einzuladen, den er nicht kennt, sondern auch noch leitender Mitarbeiter eines Games-Mediums. Wie unwahrscheinlich ist das bitte? WIeso haben die Lottoannahmestellen heute geschlossen?
Leider stellte sich der Doppelpass mal wieder als der Flop raus den von ihm gewohnt ist. Erst wurde über eine Stunde über die Nationalmannschaft geredet. Was mindestens so "interessant" ist wie die Fankuktur des VfL Wolfsburg. Doch als wenn man beweisen wollte, dass es noch schlimmer geht kam dann noch Hertha BSC dran. Mit einem Dieter Hoeness der sich zu dem Thema nicht in Details äußern wollte. Was ja durchaus verständlich ist, aber warum lädt man ihn dann zu dem Thema ein? In der Hoffnung noch ein halbe Stunde BVB zu bekommen, hielt ich durch. Nichts ahnend, dass man natürlich noch Sebastian Deisler durchkauen musste. Der mir wegen seiner Krankheit zwar leid tut, dadurch aber auch nicht interessanter wird. Ganze 10 Minuten vor Schluss wurde dann über den BVB geredet. Es ist doch wirklich zum Mäuse melken mit der Sendung.
Aber sehen wir´s positiv: Wenigstens wurde ausnahmsweise mal nicht über Bayern gesprochen.
Stevo, einer meiner Leser, hatte meinen gestrigen Aufruf an einem Bekannten weiter geleitet. Schönen Dank noch mal auf diesem Weg. Selbiger Mensch mit dem Namen Marco meldete sich dann auch und bot mir freundlicherweise an bei ihm Doppelpass zu schauen, weil er das eh immer gucken würde. Sowas lässt man sich nicht zweimal sagen. Sollten Sie sich übrigens fragen, ob ich eigentlich bescheuter bin, mir um 9 Uhr an einem Sonntag morgen den Wecker zu stellen, um durch die halbe Stadt zu fahren, um mir irgendwelche Nasen anzuschauen, die über Fußball reden, dann sind sie eindeutig ein neuer Leser meines Blogs. Ansonsten hätten Sie diese Frage nämlich schon lange beantwortet. Oder warum fährt man sonst für Jürgen Klopp durch halb Berlin? Weil man so ein normaler Mensch ist?
Auf dem Weg zu Marco stellte ich mir die Frage, was mich da erwarten würde. Ich wusste nur, dass er Frankfurt Fan ist. Schon mal keine ganz schlechten Vorraussetzungen. Aber ansonsten? Komme ich jetzt in eine ganz verwarzte Wohnung? Ist der Typ vielleicht irre, kriminell oder gar ein Massenmörder? Was nimmt man nicht alles für Jürgen Klopp auf sich. Also todesmutig auf ins Getümmel. In Charlottenburg angekommen stellten sich alle Befürchtungen sofort als unbegründet und Marco als ein saunetter Typ heraus. Dazu eine super Wohnung, einen großen Flatscreen und Surround-Sound. Und alle drei Spielekonsolen. Marco ist also Gamer. Pefekt. Neben Fußball also das zweite Smalltalk-Thema. „Du hast alle drei Konsolen“ stellt ich fest. Was irgendwie ja auch dumm ist, weil er wohl kaum „Was? Wie kommen die denn da hin?“ entgegnen dürfte. Stattdessen kam ein „Das ist bei mir berufsbedingt“ zur Antwort. Da das eigentlich mein Spruch ist, war klar, dass wir Branchenkollegen sein mussten. Wie sich rausstellte ist Marco „Director Web Publishing“ bei Onlinewelten.
Das Schicksal ist doch ein Eichhörnchen. Da betreibt ein leitender Mitarbeiter eines Games-Mediums einen TV Blog und sucht einen Menschen bei dem er Doppelpass schauen kann. Und findet dann auch einen, der nicht nur bescheutert genug ist einen Menschen einzuladen, den er nicht kennt, sondern auch noch leitender Mitarbeiter eines Games-Mediums. Wie unwahrscheinlich ist das bitte? WIeso haben die Lottoannahmestellen heute geschlossen?
Leider stellte sich der Doppelpass mal wieder als der Flop raus den von ihm gewohnt ist. Erst wurde über eine Stunde über die Nationalmannschaft geredet. Was mindestens so "interessant" ist wie die Fankuktur des VfL Wolfsburg. Doch als wenn man beweisen wollte, dass es noch schlimmer geht kam dann noch Hertha BSC dran. Mit einem Dieter Hoeness der sich zu dem Thema nicht in Details äußern wollte. Was ja durchaus verständlich ist, aber warum lädt man ihn dann zu dem Thema ein? In der Hoffnung noch ein halbe Stunde BVB zu bekommen, hielt ich durch. Nichts ahnend, dass man natürlich noch Sebastian Deisler durchkauen musste. Der mir wegen seiner Krankheit zwar leid tut, dadurch aber auch nicht interessanter wird. Ganze 10 Minuten vor Schluss wurde dann über den BVB geredet. Es ist doch wirklich zum Mäuse melken mit der Sendung.
Aber sehen wir´s positiv: Wenigstens wurde ausnahmsweise mal nicht über Bayern gesprochen.
Samstag, 10. Oktober 2009
Einladung zum „Doppelpass“ schauen gesucht
Das Leben ist manchmal zum kotzen. Ich bin gerade in Berlin. Die tollste Frau und ich habe da noch eine Zweitwohnung in Friedrichshain. Eigentlich sind wir voll selten da, aber die Wohnung ist so günstig, dass es sich nicht lohnt die aufzugeben und ich finde es ganz cool in Berlin eine Wohnung zu haben und da quasi mal Kurzurlaub machen zu können. Vor allem ist die Gegend ums Ostkreuz rum wirklich geil und ich brauche es ab und zu in Berlin zu sein. Hamburg ist mir auf Dauer zu gesittet.
Allerdings habe ich da kein Internet, weil ich ja über das Handy ins Netz kann. Und ich habe irgendwann auch die Pay-TV Kanäle von Kabel Deutschland gekündigt. Weil ich ja nie da bin und für nie da sein sind 11€ im Monat zuviel. Sagt mein Kontostand. Allerdings hat mir KD fälschlicherweise das gesamte digitale TV abgestellt. Nun wollte ich aber morgen Klopp im Doppelpass schauen und so ganz ohne Fernsehen ist auch scheiße. Also rief ich bei Kabel Deutschland an, um mir das wieder freischalten zu lassen. Mit dem Ergebnis das der Bildschirm schwarz blieb. Die Nachfrage bei der Technik ergab, dass ein Techniker kommen müsse, um da irgendwas rumzufuhrwerken, denn auch das analoge Kabel geht nicht. Der Techniker könne dann nächste Woche kommen, beschied mir Technik-Hiob am Telefon. Danke. Ich rufe mal eben bei meine Ex-DSF Kollegen an und frage, ob sie Jürgen Klopp vielleicht erst nächste Woche in den Doppelpass einladen. Wobei ich vermute, dass die mir sagen, dass der da ein Spiel hat und man auf Einzelschikcksale keine Rücksicht nehmen könne.
Ich könnte im Strahl kotzen. Da ist endlich mal wieder ein Borusse im Doppelpass und dann habe ich kein TV und bin fern der Heimat. Was habe ich eigentlich verbrochen? Erschwerend hinzu kommt, dass ich im Moment – um es mal vorsichtig zu formulieren – schlechte Laune habe. Und die bessert sich nicht, wenn man ein ganzes Wochenende ohne Fernsehen in einer Wohnung ohne Internet verbringt. Vor allem nicht, wenn man so ein Medienjunkie ist wie ich. Und meine BVB Bücher, die ich schon lange mal lesen wollte habe ich zu Hause vergessen. Ganz großes Damentennis.
Jonam aus dem Schwatzgelb-Forum hat mir den Tipp gegeben ins Intertank in der Manteuffelstraße zu gehen. Der Wirt wäre BVB Fan und würde das Spiel zeigen. Na gut, dackel ich halt da hin und besauf mich sinnlos. Nur eigentlich interessiert mich die Nationalmannschaft ja gar nicht. Ich will den Scheiß Doppelpass morgen sehen. Ganz im Ernst liebes Schicksal: Jeden Sonntag tue ich mir diese Gequatsche rein, halte tapfer durch und ertrage Jörg Wontorra. Und nun ist da einmal Jürgen Klopp und ich sitze vorm schwarzen Bildschirm. Was habe ich verbrochen? Kann mich kein harmloserer Schicksalsschlag treffen? Krebs oder so?
Wie dem auch sei: Wer in Berlin wohnt, diesen Blog liest und sich für alle Zeiten einen Platz in meinem Herzen und den montäglichen Blogpost sicher will, der lädt mich morgen zum Doppelpass schauen ein.
Sachdienliche Hinweise an Marc@Borussen-Sailors.de
Allerdings habe ich da kein Internet, weil ich ja über das Handy ins Netz kann. Und ich habe irgendwann auch die Pay-TV Kanäle von Kabel Deutschland gekündigt. Weil ich ja nie da bin und für nie da sein sind 11€ im Monat zuviel. Sagt mein Kontostand. Allerdings hat mir KD fälschlicherweise das gesamte digitale TV abgestellt. Nun wollte ich aber morgen Klopp im Doppelpass schauen und so ganz ohne Fernsehen ist auch scheiße. Also rief ich bei Kabel Deutschland an, um mir das wieder freischalten zu lassen. Mit dem Ergebnis das der Bildschirm schwarz blieb. Die Nachfrage bei der Technik ergab, dass ein Techniker kommen müsse, um da irgendwas rumzufuhrwerken, denn auch das analoge Kabel geht nicht. Der Techniker könne dann nächste Woche kommen, beschied mir Technik-Hiob am Telefon. Danke. Ich rufe mal eben bei meine Ex-DSF Kollegen an und frage, ob sie Jürgen Klopp vielleicht erst nächste Woche in den Doppelpass einladen. Wobei ich vermute, dass die mir sagen, dass der da ein Spiel hat und man auf Einzelschikcksale keine Rücksicht nehmen könne.
Ich könnte im Strahl kotzen. Da ist endlich mal wieder ein Borusse im Doppelpass und dann habe ich kein TV und bin fern der Heimat. Was habe ich eigentlich verbrochen? Erschwerend hinzu kommt, dass ich im Moment – um es mal vorsichtig zu formulieren – schlechte Laune habe. Und die bessert sich nicht, wenn man ein ganzes Wochenende ohne Fernsehen in einer Wohnung ohne Internet verbringt. Vor allem nicht, wenn man so ein Medienjunkie ist wie ich. Und meine BVB Bücher, die ich schon lange mal lesen wollte habe ich zu Hause vergessen. Ganz großes Damentennis.
Jonam aus dem Schwatzgelb-Forum hat mir den Tipp gegeben ins Intertank in der Manteuffelstraße zu gehen. Der Wirt wäre BVB Fan und würde das Spiel zeigen. Na gut, dackel ich halt da hin und besauf mich sinnlos. Nur eigentlich interessiert mich die Nationalmannschaft ja gar nicht. Ich will den Scheiß Doppelpass morgen sehen. Ganz im Ernst liebes Schicksal: Jeden Sonntag tue ich mir diese Gequatsche rein, halte tapfer durch und ertrage Jörg Wontorra. Und nun ist da einmal Jürgen Klopp und ich sitze vorm schwarzen Bildschirm. Was habe ich verbrochen? Kann mich kein harmloserer Schicksalsschlag treffen? Krebs oder so?
Wie dem auch sei: Wer in Berlin wohnt, diesen Blog liest und sich für alle Zeiten einen Platz in meinem Herzen und den montäglichen Blogpost sicher will, der lädt mich morgen zum Doppelpass schauen ein.
Sachdienliche Hinweise an Marc@Borussen-Sailors.de
Freitag, 9. Oktober 2009
So das haben wir´s
So, da haben wir den Salat. Heute ist der erste Tag an dem es morgens keinen Blogpost gibt. Ich habe keine Zeit. Wahrscheinlich werde ich heute Abend noch was online stellen und morgen Nachmittag nach dem ausschlafen gibt es einen Blogpost XXL. Stay tuned.
Unterhaltet Euch doch einfach mal selber. Schreibt witzige Kommentare oder beschimpft mich. So ein Blog bietet viele Möglichkeiten.
Unterhaltet Euch doch einfach mal selber. Schreibt witzige Kommentare oder beschimpft mich. So ein Blog bietet viele Möglichkeiten.
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Von ganz weit oben
Der BVB hat Pause, die Nationalmannschaft stinkt, Zeit mal über ein paar Themen zu bloggen, die sonst immer unter den Tisch fallen. Nein, es geht nicht um meine Erlebnisse auf der letzten Party. Ich falle selbst besoffen recht selten um und bin sozusagen erst alkoholisiert von einer traumwandlerischen Sicherheit geprägt. Und auf Dauer sind meine Saufstorys ja auch repetitiv. Also sparen wir uns das mal.
Das Thema um das es heute geht hat einen Namen. Einen weiblichen. Alexandra um genau zu sein. Und um noch genauer zu sein ist Alexandra Mitglied bei uns. Ich weiß gar nicht mehr wie die zu uns gestoßen ist. Ich glaube über den Workshop „Unser BVB – Dafür stehen wir“ http://www.youtube.com/watch?v=r1E4iKcgyGg . Sicher bin ich mir aber nicht mehr. Auf jeden Fall war Alexandra irgendwann im Laufe dieses Jahres bei uns. Und ist seitdem auch nicht mehr wegzudenken.
Sie war und ist der lebende Beweis dafür, dass es gut ist sich in Fanclubs oder anderen Vereinen zu engagieren, um wirklich neue Leute kennen zu lernen und die eigenen Vorurteile zu überwinden. Denn sonst fischt man immer nur im selben Gewässer. Die Gute und ich konnten auf den ersten Blick nicht soviel miteinander anfangen. Klar, man fand sich sympathisch, aber man würde nicht zwingend in der Kneipe auf einander zugehen und sich fragen, ob man ein Bier zusammen trinken will.
Dabei ist Alexandra richtig, richtig cool. Und vor allem nimmt die echt eine Menge für den Verein auf sich. Denn die Gute wohnt an der Ostseeküste und hat drei Kinder. Trotzdem hat sie eine Dauerkarte und fährt alle 14 Tage mit dem Wochenendticket von Neustadt an der Ostseeküste bis nach Dortmund. Das heißt für sie Morgens um 5 Uhr los und Nachts um ca. 1 Uhr zu Hause sein. Ganz im Ernst: Ich habe davor Höllenrespekt. 20 Stunden-Touren sind wirklich der Alptraum. Wenn ich mir überlege, wie ich mich nach meinen ICE Toren fühle, dann weiß ich nicht, ob ich das alle zwei Wochen schaffen würde so lange zu fahren. Und wenn ich mir dann noch vorstelle, dass ich am nächsten Tag nicht ausschlafen kann, sondern meine drei Kids bespaßt werden wollen, dann weiß ich, dass es eine Menge Menschen gibt, die noch deutlich mehr für den BVB auf sich nehmen als ich. Darüber hinaus sind unsere WET Touren seitdem sie bei uns ist deutlich besser organisiert. Denn Alexandra fühlt sich verantwortlich, kümmert sich und macht was. Manchmal ist der zweite Blick eben der bessere. Und wegen Leuten wie Alexandra bin ich gerne bei den Sailors www.borussen-sailors.de
Alexandra, lass mal ein Bier trinken gehen!
Das Thema um das es heute geht hat einen Namen. Einen weiblichen. Alexandra um genau zu sein. Und um noch genauer zu sein ist Alexandra Mitglied bei uns. Ich weiß gar nicht mehr wie die zu uns gestoßen ist. Ich glaube über den Workshop „Unser BVB – Dafür stehen wir“ http://www.youtube.com/watch?v=r1E4iKcgyGg . Sicher bin ich mir aber nicht mehr. Auf jeden Fall war Alexandra irgendwann im Laufe dieses Jahres bei uns. Und ist seitdem auch nicht mehr wegzudenken.
Sie war und ist der lebende Beweis dafür, dass es gut ist sich in Fanclubs oder anderen Vereinen zu engagieren, um wirklich neue Leute kennen zu lernen und die eigenen Vorurteile zu überwinden. Denn sonst fischt man immer nur im selben Gewässer. Die Gute und ich konnten auf den ersten Blick nicht soviel miteinander anfangen. Klar, man fand sich sympathisch, aber man würde nicht zwingend in der Kneipe auf einander zugehen und sich fragen, ob man ein Bier zusammen trinken will.
Dabei ist Alexandra richtig, richtig cool. Und vor allem nimmt die echt eine Menge für den Verein auf sich. Denn die Gute wohnt an der Ostseeküste und hat drei Kinder. Trotzdem hat sie eine Dauerkarte und fährt alle 14 Tage mit dem Wochenendticket von Neustadt an der Ostseeküste bis nach Dortmund. Das heißt für sie Morgens um 5 Uhr los und Nachts um ca. 1 Uhr zu Hause sein. Ganz im Ernst: Ich habe davor Höllenrespekt. 20 Stunden-Touren sind wirklich der Alptraum. Wenn ich mir überlege, wie ich mich nach meinen ICE Toren fühle, dann weiß ich nicht, ob ich das alle zwei Wochen schaffen würde so lange zu fahren. Und wenn ich mir dann noch vorstelle, dass ich am nächsten Tag nicht ausschlafen kann, sondern meine drei Kids bespaßt werden wollen, dann weiß ich, dass es eine Menge Menschen gibt, die noch deutlich mehr für den BVB auf sich nehmen als ich. Darüber hinaus sind unsere WET Touren seitdem sie bei uns ist deutlich besser organisiert. Denn Alexandra fühlt sich verantwortlich, kümmert sich und macht was. Manchmal ist der zweite Blick eben der bessere. Und wegen Leuten wie Alexandra bin ich gerne bei den Sailors www.borussen-sailors.de
Alexandra, lass mal ein Bier trinken gehen!
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