Die Championsleague steht vor der Tür. Also okay. Sie steht nicht so direkt vor der Tür. Aber sie hat immerhin schon eine Postkarte geschrieben, dass sie sich langsam mal auf den Weg macht. Ist ja auch mal was.Und damit muss man sich mal langsam Gedanken machen, wie man das alles auf die Reihe bekommt. Für mich steht fest: Ich will alles fahren in der Championsleague. Das heißt nicht, dass ich auch alles fahre, aber der Plan steht eben dieses zu tun. Ob es dann auch wirklich was wird hängt von meiner finanziellen Situation ab. Die ist im Moment nämlich nict die allerbeste. Gut, wer mich kennt, weiß, dass sie das nie ist, aber im Moment ist schon arg arg. Wer einen Sack Gold findet möge bei mir klingeln.
Trotzdem will ich mitnehmen was geht und die Championsleague Auswärtsfahren stehen schon weit oben auf der Prioliste. Sehr weit oben. Aber trotzdem – auch wenn ich es nicht wahr haben will – irgendwann kommt der Moment wo man sagen muss: Es geht nicht. Je nachdem wo denn das Ziel der Träume final liegt. Wenn man irgendwann seinen Miete nicht mehr zahlen kann nutzt Dir der BVB Auswärtssieg auch nichts mehr. Scheiß Vernunft. Wobei bei mir "Geld " und "Vernuft" in einem Atemzug zu nennen auch ein Hohn ist.
Aber man bereitet sich ja vor. Ich habe schon mal einen Menschen aus dem Norden angesprochen, ob man sich nicht am Tag der Auslosung zusammen um die Buchung kümmern will. Denn ich werde am 25.08. – stimmt das Datum? Ich bin gerade zu faul zu schauen - soweit es geht alles buchen. Es sei denn es ist so teuer, dass ich erst mal was liegen lassen muss. Der Tag ist schon als „frei“ im Firmenkalender eingetragen, so dass ich an dem Tag mit vollumfänglich um die Recherche der günstigsten Anreise und der Buchung kümmern kann. Ich bin jetzt schon ganz kribbelig. Mag sein, dass ich etwas übermotoviert bin.
Aber irgendwie muss man die Sommerpause ja rumbekommen.
Dienstag, 31. Mai 2011
Montag, 30. Mai 2011
Entschuldigen Sie, was machen Sie auf dem Platz?
Es gibt Dinge, die ich nicht verstehe beim Fußball. Und damit meine ich nicht den taktischen Unterschied zwischen Spielen mit einer 6 im Vergleich zur Doppel 6, sondern auch in Bereichen in denen ich glaube mitreden zu können. So ist es ja scheinbar aktuell in Mode gekommen den Platz zu stürmen und das lässt mich oft nur kopfschüttelnd zurück.
Um hier gleich mal klar zu machen wovon ich schreibe: Ich meine nicht den "Platzsturm" von uns zur Meisterschaft oder von den Dresdner nach dem Aufstieg. Das sind überbordende Emotionen und wer das unter „Randale“ ablegt, sollte sich ernsthaft überlegen, ob er beim Murmeln nicht besser aufgehoben ist. Nein, ich rede von Platzstürmen während oder nach dem Spiel die ganz offensichtlich Konsequenzen für den Verein nach sich ziehen, also aufs höchste Vereinsschädigend sind - was auch jedem klar sein müsste, der bis drei zählen kann.
Die aktuellsten Beispiele sind natürlich die aus Wien am Wochenende aus Zwickau oder vom 33. Spieltag aus Frankfurt. Natürlich stehen hinter diesen drei Vorfällen immer ganz eigenen Geschichten. Es ist weder mein Ziel die hier aufzuarbeiten, noch steht mir das zu. Und wer mich kennt weiß, dass d allerletzte was ich will hier mit Schaum vor dem Mund im Freisler-Stil Menschen zu verurteilen. Ich verstehe nur nicht, was diejenigen antreibt. Es sollte doch als Ultra eigentlich das höchste Ziel sein Schaden vom Verein abzuwenden. Obwohl stopp: Machen wir keine Ultra-Diskussion aus dem Thema. Oder ist das vielleicht doch eine Ultra-Diskussion? Vielleicht befördert ja die Wagenburg-Mentalität vieler Ultra-Gruppen das Verhalten auch. Aber das würde jetzt zu weit führen. Es sollte als FAN des Vereins – egal in welche Untergruppe man sich definiert - das höchste Ziel sein den Verein zu unterstützen und Schaden abzuwenden. Es geht nicht in meine Birne, wie man seinem Verein dann so fahrlässig ins Gesicht scheißen kann.
Nochmal, um jetzt hier nicht wie ein CSU Wähler rüber zu kommen: Ich habe nichts gegen ein bisschen Randale beim Fußball. Wer sich boxen will, der soll sich boxen. So lange er es mit gleichgesinnten Gegenüber zu tun hat. Und von mir aus können auch Ultras – Westblauheim das Banner von Ultras-Ostrotheim präsentieren, wenn sie es fair im Kampf erobert haben. Ich finde das persönlich zwar unfassbar albern, aber wenn es den Leuten Spaß macht, sollen sie es machen. Meine Weltsicht ist ja nicht der Mittelpunkt der Welt. Wobei ja inzwischen eher mal die Schals präsentiert werden, die man 12-jährigen „heldenhaft“ im Kampf abgenommen hat. Aber wie gesagt: Wenn Gleichgesinnte sich treffen ist das für mich fein, so lange Unschuldige aus dem Thema raus bleiben und so lange – und das finde ich noch wichtiger – der eigene Verein nicht geschädigt wird. Denn um den geht es. Wir fahren nicht alle durch die Republik, weil uns langweilig ist, sondern um unseren Verein zu unterstützen.
Natürlich gibt es für jeden Ausfall auch einen Grund. Spieler, die sich nicht reinhängen, Polizisten die ignorant sind oder irgendwelchen anderen Gründe. Aber wer hat denn bitte das Recht sich über seinen Verein zu erheben und das Ansehen des Clubs mit Füßen zu treten? Das ist ekelhaftes Eventverhalten. Man nimmt sich wichtiger als das Ansehen des Vereins. Man glaubt, dass der eigenen Frust wichtiger ist als 100 - oder wieviele Jahre auch immer - Tradition. Ganz nebenbei unterläuft man auch noch jeden Versuch die Fankultur zu erhalten, aber das steht auf einem anderen Blatt. Natürlich gibt es immer mal Situationen, in denen man als Fan auch grenzwertige Aktionen machen sollte oder muss. Aber dann sollten die doch konstruktiv sein. Eine Busblockade kann sinnvoll sein, aber ein Platzsturm ist einfach nur negative Energie. Ich verstehe es auf jeden Fall nicht, wo sich das mit dem Support-Gedanken deckt.
Vielleicht erklärt es mir ja einer.
Um hier gleich mal klar zu machen wovon ich schreibe: Ich meine nicht den "Platzsturm" von uns zur Meisterschaft oder von den Dresdner nach dem Aufstieg. Das sind überbordende Emotionen und wer das unter „Randale“ ablegt, sollte sich ernsthaft überlegen, ob er beim Murmeln nicht besser aufgehoben ist. Nein, ich rede von Platzstürmen während oder nach dem Spiel die ganz offensichtlich Konsequenzen für den Verein nach sich ziehen, also aufs höchste Vereinsschädigend sind - was auch jedem klar sein müsste, der bis drei zählen kann.
Die aktuellsten Beispiele sind natürlich die aus Wien am Wochenende aus Zwickau oder vom 33. Spieltag aus Frankfurt. Natürlich stehen hinter diesen drei Vorfällen immer ganz eigenen Geschichten. Es ist weder mein Ziel die hier aufzuarbeiten, noch steht mir das zu. Und wer mich kennt weiß, dass d allerletzte was ich will hier mit Schaum vor dem Mund im Freisler-Stil Menschen zu verurteilen. Ich verstehe nur nicht, was diejenigen antreibt. Es sollte doch als Ultra eigentlich das höchste Ziel sein Schaden vom Verein abzuwenden. Obwohl stopp: Machen wir keine Ultra-Diskussion aus dem Thema. Oder ist das vielleicht doch eine Ultra-Diskussion? Vielleicht befördert ja die Wagenburg-Mentalität vieler Ultra-Gruppen das Verhalten auch. Aber das würde jetzt zu weit führen. Es sollte als FAN des Vereins – egal in welche Untergruppe man sich definiert - das höchste Ziel sein den Verein zu unterstützen und Schaden abzuwenden. Es geht nicht in meine Birne, wie man seinem Verein dann so fahrlässig ins Gesicht scheißen kann.
Nochmal, um jetzt hier nicht wie ein CSU Wähler rüber zu kommen: Ich habe nichts gegen ein bisschen Randale beim Fußball. Wer sich boxen will, der soll sich boxen. So lange er es mit gleichgesinnten Gegenüber zu tun hat. Und von mir aus können auch Ultras – Westblauheim das Banner von Ultras-Ostrotheim präsentieren, wenn sie es fair im Kampf erobert haben. Ich finde das persönlich zwar unfassbar albern, aber wenn es den Leuten Spaß macht, sollen sie es machen. Meine Weltsicht ist ja nicht der Mittelpunkt der Welt. Wobei ja inzwischen eher mal die Schals präsentiert werden, die man 12-jährigen „heldenhaft“ im Kampf abgenommen hat. Aber wie gesagt: Wenn Gleichgesinnte sich treffen ist das für mich fein, so lange Unschuldige aus dem Thema raus bleiben und so lange – und das finde ich noch wichtiger – der eigene Verein nicht geschädigt wird. Denn um den geht es. Wir fahren nicht alle durch die Republik, weil uns langweilig ist, sondern um unseren Verein zu unterstützen.
Natürlich gibt es für jeden Ausfall auch einen Grund. Spieler, die sich nicht reinhängen, Polizisten die ignorant sind oder irgendwelchen anderen Gründe. Aber wer hat denn bitte das Recht sich über seinen Verein zu erheben und das Ansehen des Clubs mit Füßen zu treten? Das ist ekelhaftes Eventverhalten. Man nimmt sich wichtiger als das Ansehen des Vereins. Man glaubt, dass der eigenen Frust wichtiger ist als 100 - oder wieviele Jahre auch immer - Tradition. Ganz nebenbei unterläuft man auch noch jeden Versuch die Fankultur zu erhalten, aber das steht auf einem anderen Blatt. Natürlich gibt es immer mal Situationen, in denen man als Fan auch grenzwertige Aktionen machen sollte oder muss. Aber dann sollten die doch konstruktiv sein. Eine Busblockade kann sinnvoll sein, aber ein Platzsturm ist einfach nur negative Energie. Ich verstehe es auf jeden Fall nicht, wo sich das mit dem Support-Gedanken deckt.
Vielleicht erklärt es mir ja einer.
Samstag, 28. Mai 2011
Der BVB an Europas Spitze
Am Wochenende des Championsleage-Finales lohnt es sich natürlich auch mal über unsere weiteren Aussichten zu diskutieren. Denn nächstes Jahr in der Championsleague stehen dann doch potenziell einige Kaliber auf dem Programm, wo man fragt, wie man gegen die wohl bestehen wird. Eigentlich steht die Chamionsleague ja für alles, was ich scheiß finde: Sitzplätze, alkoholfreie Stadien, Sponsorengelöt und fanunfreudliche Gebaren.
Trotzdem sollten wir uns nicht vormachen: Wir wollen alle gerne in Europa weit kommen. Denn natürlich ist es geil, wenn Du auch international bekannt bist und man den Respekt, den man im Moment in der Bundesliga erhält auch auf europäischer Ebene einfährt. Nur die Frage ist: Wie weit kann man in Europa kommen? Und wie weit führt der Weg des BVB noch generell? Was kann aus diesem Verein noch werden? Jürgen Klopp hat kürzlich ein bemerkenswertes Interview in der Süddeutschen gegeben. in dem er kaum verklausuliert eigentlich ankündigt ein europäischer Topclub werden zu wollen. Es ist mir ein Rätsel, warum das so wenig Wellen schlägt, denn das Gespräch ist echt eine Ansage. Auch wenn er explizit sagt: "Ich möchte auf keinen Fall, dass mir irgendetwas als Kampfansage ausgelegt wir", um dann aber gleich fortzufahren: "Ich sage nur: Mit uns hat vor ein, zwei Jahren auch niemand gerechnet. Wir beweisen aber gerade: Es gibt im Fußball unerwartete Entwicklungen."
Ich bin etwas gespalten. Auf der einen Seite finde ich es richtig sich große Ziele zu setzen. Auf der anderen Seite ist der Dauerpessimist in mir, der Angst davor hat, dass was schief gehen könnte und man den Mund zu voll nimmt.Den es aber eigentllich nur beim Fußßball gibt, weil ich da selber nicht beeinflussen kann. Deswegen finde ich Klopps Ansage gut. Denn wenn man es mal genau nimmt haben wir alle Chance auch in Europa ganz nach vorne zu kommen. Nicht zwingend nächstes Jahr, aber generell. Wir sind ein Club mit einem riesigen Stadion, in der Fußballverrücktesten Region Deutschlands, strategisch perfekt in der Mitte Deutschlands gelegen und haben nach Bayern die zweitmeisten Fans. Es gibt eigentlich keinen Grund, warum man auf Dauer nicht zu einem europäischen Topverein werden kann. Vor allem, wenn das Financial Fair Play wirklich greifen sollte.
Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen: Ich halte das weder für sicher, dass es so kommt, noch MÜSSEN wir das erreichen, aber es gibt auch keinen Grund, warum wir das nicht erreichen KÖNNEN.Vielleicht werden wir auch nur all 10 Jahre mal Meister und gut ist. Aber die CHance ist da und im Fußball nichts festgeschrieben. Klopp sagt in dem Interview „Man wird sehen, was aus Manchester United eines Tages ohne Ferguson wird, der in seiner Ära wahrscheinlich eine Million richtiger Entscheidungen getroffen hat“Ich würde die Frage mal um Bayern München ohne Uli Hoeness erweitern.
Aber was mir viel wichtiger ist: Ich weill weiter ein Team mit dem man sich so identifizieren kann wie im Moment.
Trotzdem sollten wir uns nicht vormachen: Wir wollen alle gerne in Europa weit kommen. Denn natürlich ist es geil, wenn Du auch international bekannt bist und man den Respekt, den man im Moment in der Bundesliga erhält auch auf europäischer Ebene einfährt. Nur die Frage ist: Wie weit kann man in Europa kommen? Und wie weit führt der Weg des BVB noch generell? Was kann aus diesem Verein noch werden? Jürgen Klopp hat kürzlich ein bemerkenswertes Interview in der Süddeutschen gegeben. in dem er kaum verklausuliert eigentlich ankündigt ein europäischer Topclub werden zu wollen. Es ist mir ein Rätsel, warum das so wenig Wellen schlägt, denn das Gespräch ist echt eine Ansage. Auch wenn er explizit sagt: "Ich möchte auf keinen Fall, dass mir irgendetwas als Kampfansage ausgelegt wir", um dann aber gleich fortzufahren: "Ich sage nur: Mit uns hat vor ein, zwei Jahren auch niemand gerechnet. Wir beweisen aber gerade: Es gibt im Fußball unerwartete Entwicklungen."
Ich bin etwas gespalten. Auf der einen Seite finde ich es richtig sich große Ziele zu setzen. Auf der anderen Seite ist der Dauerpessimist in mir, der Angst davor hat, dass was schief gehen könnte und man den Mund zu voll nimmt.Den es aber eigentllich nur beim Fußßball gibt, weil ich da selber nicht beeinflussen kann. Deswegen finde ich Klopps Ansage gut. Denn wenn man es mal genau nimmt haben wir alle Chance auch in Europa ganz nach vorne zu kommen. Nicht zwingend nächstes Jahr, aber generell. Wir sind ein Club mit einem riesigen Stadion, in der Fußballverrücktesten Region Deutschlands, strategisch perfekt in der Mitte Deutschlands gelegen und haben nach Bayern die zweitmeisten Fans. Es gibt eigentlich keinen Grund, warum man auf Dauer nicht zu einem europäischen Topverein werden kann. Vor allem, wenn das Financial Fair Play wirklich greifen sollte.
Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen: Ich halte das weder für sicher, dass es so kommt, noch MÜSSEN wir das erreichen, aber es gibt auch keinen Grund, warum wir das nicht erreichen KÖNNEN.Vielleicht werden wir auch nur all 10 Jahre mal Meister und gut ist. Aber die CHance ist da und im Fußball nichts festgeschrieben. Klopp sagt in dem Interview „Man wird sehen, was aus Manchester United eines Tages ohne Ferguson wird, der in seiner Ära wahrscheinlich eine Million richtiger Entscheidungen getroffen hat“Ich würde die Frage mal um Bayern München ohne Uli Hoeness erweitern.
Aber was mir viel wichtiger ist: Ich weill weiter ein Team mit dem man sich so identifizieren kann wie im Moment.
Freitag, 27. Mai 2011
Ich möchte spazieren gehen
Man habe ich heute keinen Bock zu bloggen. Ich bin sozusagen absolut bloglos. Super Sprachwitz, oder? Genau auf dem Niveau wäre dann auch der Rest des Blogs. Gut, es gibt Leute die sagen, dass er das immer wären, aber die zwingt ja keiner hier zu lesen. Aber heute möchte ich mir nicht konstruktiv über Fußball Gedanken machen. Ich möchte mir nicht mal destruktiv Gedanken über Fußball machen. Ich möchte mir gar keine Gedanken über Fußball machen. Oder um noch weiter zu gehen, ich möchte mir gar keine Gedanken über irgendwas machen. Ich möchte wen beschimpfen vielleicht. Obwohl das auch zu konstruktiv wäre. Vielleicht dann doch eher das sinnlose schreiben von Worten:
Nachtsicht Kuhstall Ochsenziemer Außenbordmotor Eumel
Herrlich. Oder vielleicht völlig sinnfreies Nutzen von Worten, die es nicht gibt.
Eumelathen Ochsenpfand Fußhandball Außenquark
Schon viel besser. Oder einfach das sinnlosen Ausstoßen von irgendwelchen Lauten.
Hadddjadh aadajagagasdja Gddajdghajdh Gsasjasjsjassaksja
Hach, ein Traum.
Es geht mir schon viel besser. Ich möchte spazieren gehen.
Nachtsicht Kuhstall Ochsenziemer Außenbordmotor Eumel
Herrlich. Oder vielleicht völlig sinnfreies Nutzen von Worten, die es nicht gibt.
Eumelathen Ochsenpfand Fußhandball Außenquark
Schon viel besser. Oder einfach das sinnlosen Ausstoßen von irgendwelchen Lauten.
Hadddjadh aadajagagasdja Gddajdghajdh Gsasjasjsjassaksja
Hach, ein Traum.
Es geht mir schon viel besser. Ich möchte spazieren gehen.
Donnerstag, 26. Mai 2011
Alt werden für Anfänger
Ich werde alt, melancholisch und gefühlsduselig. Was das Alter eindeutig mehr als alles andere beschreibt ist der Umstand überhaupt an „früher“ denken zu können. Und es dramatischerweise auch zu tun. Und dieses „Früher“ zu romantisieren. Ausgelöst durch eine Anmerkung von Rolf -aka der größte Weichkeks seit der Erfindung von Schokolade - der im SG Forum die Broilers - aka die langweiligste Band des Planeten - mit Joy Division gleichgesetzt hat. Ich bin nun kein großer Joy Division-Fan, aber die Gleichsetzung hat die Band nicht verdient. Vor allem hat Ian Curtis nicht verdient, dass Rolf sich mit ihm befasst. Aber das nur am Rande.
Musikstücke sind die meilensteine des Älterwerdens, die Kerben im Lebenslauf der Psyche. Egal wie scheiße ein Lied eigentlich ist, wenn man es mit einer Zeit seines Lebens assoziiert wird man es immer mögen. Und du merkst an diesem Meilensteinen, dass Du in vielen Punkten einfach mit Vollgass in Richtung Deiner Großeltern marschierst. Wenn nämlich irgendwann keiner von den jungen Menschen die Du kennst die Musik cool findet, die man selbst mochte. Oder wenn Leute die 20 Jahre jünger sind als Du Dich komisch anschauen, wenn du ihnen von einer der bedeutendsten Band Deiner Jugend erzählt. Die schauen dann so wie man selbst bei den Großeltern geschaut hat, wenn die mal wieder von was weiß ich was erzählten. So langsam frage ich mich, ob ich in das alter komme in dem junge Leute erwarten, dass ich am Ende des Gespräches einen 50er rausholen. Als Belohnung dafür, dass mir die jungen Menschen zuhören. Aber erstens habe ich keine Enkel und zweitens bin ich immer pleite. Pech gehabt, Arschloch. Kauf Dir Deine Drogen vom Geld andere Leute.
Das die kulturellen Meilensteine der Jugend immer unbedeutender werden tut übrigens deutlich mehr weh, als die Tatsache, dass man morgens aufsteht und man ewig braucht, bis die Beine so funktionieren wie sie sollen. Und das inzwischen auch selten ohne Zipperlein machen. Oder das man sich nach einem Tag im Steher eines Fußballstadion fühlt, fühlt als wäre man 20 Wochen durchgewandert. Mein Körper hat mir in letzter Zeit recht deutlich gezeigt, was er davon hält, wie ich mit ihm umgehe. Ich habe mir fest vorgenommen den Raubbau an ihm zu stoppen. Kein Mönch werden, aber sich dem Untergang noch etwas entgegen stemmen. Den sinnlosen Versuch wagen den Lauf der Zeit zu stoppen. Und kaum fress ich Salat kommt EHEC um die Ecke. Das Schicksal ist ein Clown. Wobei ich vorgestern eh mit einer 42 jährigen Freundin aus Berlin geredet habe und die meinte, dass es ihr körperlich genauso geht. Vielleicht sollte ich einfach weiter nur saufen und Pizza fressen und das zum Lebensstil erklären. Erleuchtung durch Selbstaufgabe.
Und während man drauf wartet welches Körperteil wohl als erstes den Dienst versagt, ergeht man sich in Erinnerungen an alte Zeiten, die mit reichlich Abstand besser klingen als sie waren. Und die außer einem selbst keine Sau mehr versteht. Außer einem Selbst. Für die meisten Leute ist dieser Song wohl einfach nur eine krachige Punkhymne, während sie bei mir jede Menge Bilder auslöst. Von dem Versuch links und vegan zu leben, von Auseinandersetzungen mit der Polizei, von Fahrten zu Demos durch Deutschland und Europa, von mir, der jede Nacht rotzenbesoffen nach Hause kam, die Stereoanlage irre laut aufdrehte, nur um sofort einzuschlafen, von einem meiner Mitbewohner der ebenso besoffen regelmäßig im Liebeskummermit Bierflaschen den Stuck von der Decke abzuwerfen versuchte, von einer Europacupfahrt nach Rom als einzige Zecke unter einem Haufen Rechter und der Erkenntnis, dass man sich dabei super verstand, von Abenden die man so bekifft war, dass man sich nur noch kriechend fortbewegen konnte, von der wahrscheinlich dichstesten Abfolge geiler Konzerte im Störtebecker-Zentrum für 5 Mark. Von vollgekotzen Teppichen und sinnlosen Zerstörungsorgien auf dem Kiez. Sprich von allem was eine Jugend schön macht.
Zum Glück ist die Erinnerung so gnädig, dass sie das ganze Elend der Zeit ausblendet. Das verzweifelt sein, wenn man unglücklich verliebt ist. Den unendlichen Hass auf den stumpfen Job im Krankenhaus, den noch größeren Hass auf sich selbst und der nachgelagerten Erkenntnis, dass Jugend gar nicht so toll ist, wie man immer denkt, sondern einfach nur extremer. Weil man kompromissloser ist, unreflektierter, bekloppter und das Leben noch ohne Netz und doppelten Boden gelebt hat. Alles was einem von der Zeit bleibt sind Erinnerungen und die Musik mit der außer einem selbst keiner mehr was anfangen kann. Und Schmerzen im Körper, die einen daran erinnern, dass man es wohl übertrieben hat. Oder, dass man einfach ein alter Sack wird.
Garniert wird der Abgesang auf die eigenen Jungend mit dem Hohn und Spott der Jüngeren, die sich – wie man selbst – für unkaputtbar halten, für anders, für ewig jung. Es ist nicht weniger lustig heute, nur weniger radikal und extrem und dadurch fühl es sich weniger nach Leben an. Deine Freundin hat Dich verlassen? Es kommt schon die nächste um die Ecke? Wir sind Meister geworden? Der nächste Absturz wird auch kommen. Das Leben wird zunehmend grauer. Und ich auch. Noch lacht ihr!
Und in 20 Jahren hängt ihr vor den Songs von heute und Euch tun die Haxen weh.
Musikstücke sind die meilensteine des Älterwerdens, die Kerben im Lebenslauf der Psyche. Egal wie scheiße ein Lied eigentlich ist, wenn man es mit einer Zeit seines Lebens assoziiert wird man es immer mögen. Und du merkst an diesem Meilensteinen, dass Du in vielen Punkten einfach mit Vollgass in Richtung Deiner Großeltern marschierst. Wenn nämlich irgendwann keiner von den jungen Menschen die Du kennst die Musik cool findet, die man selbst mochte. Oder wenn Leute die 20 Jahre jünger sind als Du Dich komisch anschauen, wenn du ihnen von einer der bedeutendsten Band Deiner Jugend erzählt. Die schauen dann so wie man selbst bei den Großeltern geschaut hat, wenn die mal wieder von was weiß ich was erzählten. So langsam frage ich mich, ob ich in das alter komme in dem junge Leute erwarten, dass ich am Ende des Gespräches einen 50er rausholen. Als Belohnung dafür, dass mir die jungen Menschen zuhören. Aber erstens habe ich keine Enkel und zweitens bin ich immer pleite. Pech gehabt, Arschloch. Kauf Dir Deine Drogen vom Geld andere Leute.
Das die kulturellen Meilensteine der Jugend immer unbedeutender werden tut übrigens deutlich mehr weh, als die Tatsache, dass man morgens aufsteht und man ewig braucht, bis die Beine so funktionieren wie sie sollen. Und das inzwischen auch selten ohne Zipperlein machen. Oder das man sich nach einem Tag im Steher eines Fußballstadion fühlt, fühlt als wäre man 20 Wochen durchgewandert. Mein Körper hat mir in letzter Zeit recht deutlich gezeigt, was er davon hält, wie ich mit ihm umgehe. Ich habe mir fest vorgenommen den Raubbau an ihm zu stoppen. Kein Mönch werden, aber sich dem Untergang noch etwas entgegen stemmen. Den sinnlosen Versuch wagen den Lauf der Zeit zu stoppen. Und kaum fress ich Salat kommt EHEC um die Ecke. Das Schicksal ist ein Clown. Wobei ich vorgestern eh mit einer 42 jährigen Freundin aus Berlin geredet habe und die meinte, dass es ihr körperlich genauso geht. Vielleicht sollte ich einfach weiter nur saufen und Pizza fressen und das zum Lebensstil erklären. Erleuchtung durch Selbstaufgabe.
Und während man drauf wartet welches Körperteil wohl als erstes den Dienst versagt, ergeht man sich in Erinnerungen an alte Zeiten, die mit reichlich Abstand besser klingen als sie waren. Und die außer einem selbst keine Sau mehr versteht. Außer einem Selbst. Für die meisten Leute ist dieser Song wohl einfach nur eine krachige Punkhymne, während sie bei mir jede Menge Bilder auslöst. Von dem Versuch links und vegan zu leben, von Auseinandersetzungen mit der Polizei, von Fahrten zu Demos durch Deutschland und Europa, von mir, der jede Nacht rotzenbesoffen nach Hause kam, die Stereoanlage irre laut aufdrehte, nur um sofort einzuschlafen, von einem meiner Mitbewohner der ebenso besoffen regelmäßig im Liebeskummermit Bierflaschen den Stuck von der Decke abzuwerfen versuchte, von einer Europacupfahrt nach Rom als einzige Zecke unter einem Haufen Rechter und der Erkenntnis, dass man sich dabei super verstand, von Abenden die man so bekifft war, dass man sich nur noch kriechend fortbewegen konnte, von der wahrscheinlich dichstesten Abfolge geiler Konzerte im Störtebecker-Zentrum für 5 Mark. Von vollgekotzen Teppichen und sinnlosen Zerstörungsorgien auf dem Kiez. Sprich von allem was eine Jugend schön macht.
Zum Glück ist die Erinnerung so gnädig, dass sie das ganze Elend der Zeit ausblendet. Das verzweifelt sein, wenn man unglücklich verliebt ist. Den unendlichen Hass auf den stumpfen Job im Krankenhaus, den noch größeren Hass auf sich selbst und der nachgelagerten Erkenntnis, dass Jugend gar nicht so toll ist, wie man immer denkt, sondern einfach nur extremer. Weil man kompromissloser ist, unreflektierter, bekloppter und das Leben noch ohne Netz und doppelten Boden gelebt hat. Alles was einem von der Zeit bleibt sind Erinnerungen und die Musik mit der außer einem selbst keiner mehr was anfangen kann. Und Schmerzen im Körper, die einen daran erinnern, dass man es wohl übertrieben hat. Oder, dass man einfach ein alter Sack wird.
Garniert wird der Abgesang auf die eigenen Jungend mit dem Hohn und Spott der Jüngeren, die sich – wie man selbst – für unkaputtbar halten, für anders, für ewig jung. Es ist nicht weniger lustig heute, nur weniger radikal und extrem und dadurch fühl es sich weniger nach Leben an. Deine Freundin hat Dich verlassen? Es kommt schon die nächste um die Ecke? Wir sind Meister geworden? Der nächste Absturz wird auch kommen. Das Leben wird zunehmend grauer. Und ich auch. Noch lacht ihr!
Und in 20 Jahren hängt ihr vor den Songs von heute und Euch tun die Haxen weh.
Mittwoch, 25. Mai 2011
Immerhin ist Fürth nicht aufgestiegen
Dynamo Dresden steigt also wieder in die zweite Liga auf. „Gratulation“ kann man da nur sagen und „endlich“. Zwar geht mir die übermotovierte Dresdner Fanszene auf den Keks – auch gestern habe ich mich gefragt warum man bei einem so wichtigen Spiel alles zündet, was geht und vor dem Abpfiff auf den Rasen muss – aber Dynamo ist ohne Zweifel einer der wichtigsten Vereine in Deutschland, wenn es um die Fans geht. Im Osten allemal. Dresden, Braunschweig, Frankfurt, St. Pauli, mit Einschränkungen Rostock: Die zweite Liga hat aus Fansicht richtig gewonnen. Das ist doch mal was anderes, als wenn Ahlen gegen Paderborn spielt.
Wenn man ketzerisch ist, könnte man fragen, ob die 2. Liga nicht schon fast attraktiver ist als die 1. und ob es nicht mehr Spaß machen würde da zu spielen? Gut, man wäre nicht Meister geworden, sondern abgestiegen, aber da in letzter Zeit immer so ein paar Menschen was von „Scheiß Erfolgsfans“ krähen, müsste man das doch klaglos hinnehmen, nicht wahr?
Aber mal ganz im Ernst: So sehr ich mich freue, dass die 2. Liga wieder was hermacht, so sehr graut mir vor dem nächsten Jahr. Um das Elend noch mal in Worte zu fassen: Wolfsburg, Hoppenheim, Mainz, Freiburg, Augsburg, Leverkusen. Wobei ich letztere eher in Klammern setzen würde. Habe ich sonst wen vergessen? Ach ja: Gladbach, wenn es schlecht läuft und die sich vom Level der Attraktivität gut zwischen Hoppenheim und Augsburg einreihen. Zu der sich verschärfenden Kartensituation für die Auswärtsspiele kommt mit Augsburg nämlich ein Kandidat der in Punkto „Unattraktivität“ alle anderen Kandidaten schlägt. Eine Fahrt die unbequemer ist als die nach München, eine Stadion was weit außerhalb der Stadt liegt und soweit ich es weiß einen neuen Hässlichkeitsrekord aufstellt.
Deswegen habe ich es auch nicht verstanden, warum sich so viele Leute über den Abstieg von Eintracht Frankfurt gefreut haben. Zugegebenermaßen passen die mit ihrem „Drogen, Hass und Kampfsport“-Konzept besser zu Rostock und Dresden und die Fahrten nach Frankfurt waren auch keine Kaffeefahrten, aber mir persönlich wäre das lieber als eine Fahrt ins hässliche Rheydt.
Ich gebe zu, dass das ein wenig meine Vorfreude auf die nächste Saison trübt. Eigentlich fahre ich ja lieber auswärts, als das ich Heimspiele schaue, aber wenn jede zweite Fahrt inzwischen einen Trip in einen hässlichen Plattenbau irgendwo auf dem Acker ist und man nicht von der Stadt sieht, dann hält sich die Vorfreude in argen Grenzen. Mir würde z.B. einfach nichts einfallen auf das man sich in Sinsheim freuen könnte. Und Augsburg ist da nicht besser. Aber sehen wir es positiv: Immerhin ist Fürth nicht aufgestiegen.
Und bei Gladbach gibt es ja noch Hoffnung.
Wenn man ketzerisch ist, könnte man fragen, ob die 2. Liga nicht schon fast attraktiver ist als die 1. und ob es nicht mehr Spaß machen würde da zu spielen? Gut, man wäre nicht Meister geworden, sondern abgestiegen, aber da in letzter Zeit immer so ein paar Menschen was von „Scheiß Erfolgsfans“ krähen, müsste man das doch klaglos hinnehmen, nicht wahr?
Aber mal ganz im Ernst: So sehr ich mich freue, dass die 2. Liga wieder was hermacht, so sehr graut mir vor dem nächsten Jahr. Um das Elend noch mal in Worte zu fassen: Wolfsburg, Hoppenheim, Mainz, Freiburg, Augsburg, Leverkusen. Wobei ich letztere eher in Klammern setzen würde. Habe ich sonst wen vergessen? Ach ja: Gladbach, wenn es schlecht läuft und die sich vom Level der Attraktivität gut zwischen Hoppenheim und Augsburg einreihen. Zu der sich verschärfenden Kartensituation für die Auswärtsspiele kommt mit Augsburg nämlich ein Kandidat der in Punkto „Unattraktivität“ alle anderen Kandidaten schlägt. Eine Fahrt die unbequemer ist als die nach München, eine Stadion was weit außerhalb der Stadt liegt und soweit ich es weiß einen neuen Hässlichkeitsrekord aufstellt.
Deswegen habe ich es auch nicht verstanden, warum sich so viele Leute über den Abstieg von Eintracht Frankfurt gefreut haben. Zugegebenermaßen passen die mit ihrem „Drogen, Hass und Kampfsport“-Konzept besser zu Rostock und Dresden und die Fahrten nach Frankfurt waren auch keine Kaffeefahrten, aber mir persönlich wäre das lieber als eine Fahrt ins hässliche Rheydt.
Ich gebe zu, dass das ein wenig meine Vorfreude auf die nächste Saison trübt. Eigentlich fahre ich ja lieber auswärts, als das ich Heimspiele schaue, aber wenn jede zweite Fahrt inzwischen einen Trip in einen hässlichen Plattenbau irgendwo auf dem Acker ist und man nicht von der Stadt sieht, dann hält sich die Vorfreude in argen Grenzen. Mir würde z.B. einfach nichts einfallen auf das man sich in Sinsheim freuen könnte. Und Augsburg ist da nicht besser. Aber sehen wir es positiv: Immerhin ist Fürth nicht aufgestiegen.
Und bei Gladbach gibt es ja noch Hoffnung.
Dienstag, 24. Mai 2011
Günther Jauch und der blinde Engländer
Man denkt ja immer, dass man verrückt ist, weil man so viel zum Fußball fährt. Wobei das eigentlich auch wieder nicht stimmt. Weil wenn man ehrlich ist, findet man das selbst eigentlich irgendwie nicht besonders, was man da macht. Außer wenn man mal wieder auf seine Konto schaut. Dann kommt man doch ins Grübeln. Aber ansonsten gilt: Es ist zwar anstrengend aber nicht außergewöhnlich, war man da macht. Sonst würden es nicht so viele tun. Das Gefühl, dass das irgendwie komisch ist wird einen eher von Außen gegeben, also von Menschen, die mit Fußball bzw. der Szene nichts am Hut haben. Für mich perfekt auf den Punkt gebacht hat das ein Dialog zwischen Güther Jauch und Wolle bei „Wer wird Millionär“:
Jauch:“Eigentlich haben Sie nur Ihre Frau und Fußball“
Wolle: „Ich mag mein Leben“
Genau darum geht es. Wer sich voll und ganz dem Fußball widmet verzichtet für eine gewisse Zeit seines Lebens, 2, 5, 10 oder 20 Jahre auf viele soziale Kontakte außerhalb des Fußballs. Aber er bekommt dafür etwas, was die anderen nicht haben. Es ist wie bei anderen Nerds auch: Man kann nicht bei einem Thema total in die Tiefe gehen und trotzdem breit aufgestellt sein.Ich merke es bei mir selbst. Seit ich wieder viel zum Fußball fahre, lasse ich ganz viele Dinge schleifen, die mich früher interessiert haben. Man hat halt nur ein endliches Zeitkontigent. Dafür bekomme ich aber Kontakte und Erlebnisse, die ich sonst nicht gehabt hätte.
Als Beispiel möge hier das letzte Wochenende in Salzburg dienen: Ich habe da eine Menge neuer Leute getroffen, die ich nie kennen gelernt hätte, wenn ich nicht zum Fußball fahren würde. Und dabei auch einen gegen den wir alle total normal sind. Der Kollege war einer der beiden „United of Manchester“-Fans. Ich plauderte ein wenig mit dem und dachte mir zwischendurch, dass ich noch nie wen gesehen habe, der so stark schielt. Dabei fragte ich mich, wie der wohl was sieht, wenn der die Augen teilweise fast ganz nach oben gedreht hat. Die Antwort war ganz einfach: Gar nichts. Der Kollege war nämlich blind. Ich muss echt zugeben, dass ich beeindruckt war und immer noch bin von dem Knaben. Denn durch Europa zu reisen, um sich Fußballspiele zu geben, obwohl man nichts sieht ist echt eine Leistung. Vor alle, weil die sich ja nicht nur das Spiel der Austria angesehen haben, sondern sich auch je ein Spiel der 5. Und 6. Liga, das ja quasi ohne Geräuschkulisse stattfindet.
Wenn wir das nächste mal einer sagen will, dass ich bescheuert wäre, dann erzähle ich die Story von dem.
Jauch:“Eigentlich haben Sie nur Ihre Frau und Fußball“
Wolle: „Ich mag mein Leben“
Genau darum geht es. Wer sich voll und ganz dem Fußball widmet verzichtet für eine gewisse Zeit seines Lebens, 2, 5, 10 oder 20 Jahre auf viele soziale Kontakte außerhalb des Fußballs. Aber er bekommt dafür etwas, was die anderen nicht haben. Es ist wie bei anderen Nerds auch: Man kann nicht bei einem Thema total in die Tiefe gehen und trotzdem breit aufgestellt sein.Ich merke es bei mir selbst. Seit ich wieder viel zum Fußball fahre, lasse ich ganz viele Dinge schleifen, die mich früher interessiert haben. Man hat halt nur ein endliches Zeitkontigent. Dafür bekomme ich aber Kontakte und Erlebnisse, die ich sonst nicht gehabt hätte.
Als Beispiel möge hier das letzte Wochenende in Salzburg dienen: Ich habe da eine Menge neuer Leute getroffen, die ich nie kennen gelernt hätte, wenn ich nicht zum Fußball fahren würde. Und dabei auch einen gegen den wir alle total normal sind. Der Kollege war einer der beiden „United of Manchester“-Fans. Ich plauderte ein wenig mit dem und dachte mir zwischendurch, dass ich noch nie wen gesehen habe, der so stark schielt. Dabei fragte ich mich, wie der wohl was sieht, wenn der die Augen teilweise fast ganz nach oben gedreht hat. Die Antwort war ganz einfach: Gar nichts. Der Kollege war nämlich blind. Ich muss echt zugeben, dass ich beeindruckt war und immer noch bin von dem Knaben. Denn durch Europa zu reisen, um sich Fußballspiele zu geben, obwohl man nichts sieht ist echt eine Leistung. Vor alle, weil die sich ja nicht nur das Spiel der Austria angesehen haben, sondern sich auch je ein Spiel der 5. Und 6. Liga, das ja quasi ohne Geräuschkulisse stattfindet.
Wenn wir das nächste mal einer sagen will, dass ich bescheuert wäre, dann erzähle ich die Story von dem.
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