Freitag, 31. Dezember 2010

Kommt gut rüber ins Meisterjar 2011

So, haben wir also wieder ein Jahr rumgebracht. Privat war das Jahr für mich sehr durchwachsen. Echte Highlights und ziemlich heftige Tiefschläge. Aber rein fußballerisch war es wohl das beste, was man sich wünschen kann. Apropos wünschen: Ich wünsche mir für 2011 - Überraschung Überraschung - neben dem üblichen Gesundheitskram natürlich die Meisterschaft. Nach wie vor bin ich sehr vorsichtig, was die Prognostizierung dieser Ereignisse angeht, aber es wäre natürlich ein nicht mehr zu toppender Traum. Aber wir sind im Mai da schlauer. Spätestens.

Ansonsten wird das Jahr 2011 wohl für uns die ganze Palette von Emotionen bereit halten. Wir werden berufliche Erfolge und Niederlagen feiern, Krank werden, neue Jobs bekommen, uns verlieben und trennen. Und wahrscheinlich werden auch ein paar von uns sterben. Der ganz normale Lauf des Lebens eben: Drama, Triumpf und Langeweile.Lasst uns also Silvester feiern, als wäre es unser letztes. Ich wünsche Euch für das Jahr 2011, dass mehr in Erfüllung geht als ihr euch wünscht. Passt auf auf und kommt gut rüber.

Wir lesen uns im nächsten Jahr.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Vom Vorteil einen Strickschal nicht um den Bauch zu tragen

Das Jahr geht zu Ende und es ist Zeit mal den Menschen zu danken, die was für einen getan haben. Sebs Oma zum Beispiel. Diese – oder war es Seb? - hatte nämlich irgendwann die Idee einen schwarz-gelben Schal für ihren Enkel zu stricken. Und weil Oma zuviel Wolle hatte strickte mehr als einen Schal. Und weil Seb so ein netter Typ ist fragte er, wer denn noch so einen haben wolle. Und weil ich so schnell bin, habe ich jetzt nach ca. 25 Jahren wieder einen schwarz-gelben Strickschal. Voll Retro und so.

So ein selbstgestrickter Schal ist, wenn man meiner Generation – wie das klingt – entstammt aber eh noch mal ganz anders besetzt. Denn auch wenn sich das die Seidenschalfraktion nicht mehr vorstellen kann, war so ein Ding damals in den 80ern Standard-Repertoire auf der Süd und in Block 13. Man trug halt Kutte und eben einen Strickschal. Der natürlich irgendwie immer von Oma sein musste. Ganz wichtig war dabei die Frage wo man den Schal trägt. Die Antwort lautete: Um den Bauch. Zumindest wenn man cool war. Oder das wenigstens versuchte zu sein. Nun könnte man nicht gänzlich zu Unrecht anführen, dass ein selbstgestrickter Schal um den Bauch scheiße aussieht, aber wenn man ehrlich ist, macht das wenn man eine Kutte trägt auch nicht mehr viel aus. Und wir schauen dann auch mal, was die Fangeneration 2035 zu Jogginghosen und Bauchtäschchen sagt.

Die Frage, wo man seinen Strickschal heute trägt ist zum Glück keine mehr, denn seit Mitte der 80er (wenn mich meine Erinnerung nicht trügt) war der Strickschal auf dem Rückzug. Heute trägt man den Schal um den Hals und das ist auch gut so.Interessanter Weise habe ich aber eine spannenden Feststellung gemacht: So ein Schal wärmt. Das ist jetzt wahrscheinlich keine Erkenntnis für die man mich in Oslo nominieren wird, aber für mich deswegen überraschend, weil ich irgendwie NIE jahreszeitlich richtig angezogen bin. So klamottentechnisch bin ich wie die Bahn auf den Winter vorbereitet.

Aber es gibt ja zum Glück Sebs Oma.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Von Event und Emotionen – Der Versuch sich dem Thema „Pyro“ zu nähern

Ich nehme mir seit Monaten vor mal was zum Thema „Pyro“ zu schreiben. Das Thema ist ja eines, dass die Fans des BVB und aller anderen Vereine extrem umtreibt und bei dem man sich immer die Köpfe heiß diskutiert. Weil ich aber nie wirklich Zeit hatte mich mit dem Thema zu befassen, habe ich das immer vor mit hergeschoben. Das kann man eben nicht im üblichen 30 Minuten Zeitfenster hinrotzen. Jetzt habe ich ja ein paar Tage frei und will daher mal versuchen mich dem Thema zu nähern. Ich tue das in dem Wissen, dass ein Blogpost bei so einem komplexem Thema immer zu kurz greift. Ich halte meine Meinung da nicht für die ultimative, aber ich hoffe trotzdem vielleicht ein bisschen was beitragen zu können. So ein Thema verdient es ordentlich aufgearbeitet zu werden und eine Meinungsäußerung in einem privaten Blog muss daher immer zu kurz greifen. Trotzdem ist es mir wichtig meine Meinung zu dem Thema kund zu tun, denn ich bin zwangsweise ab und zu mit Pyro konfrontiert und vor allem nervt mich die Überemotionalität mit der Befürworter und Gegner an das Thema rangehen.

Um mal meine Meinung gleich voranzustellen und die Katze damit aus dem Sack zu lasssen: Ich bin nicht gegen Pyro halte die Forderung nach einer Legalisierung aber für hochgradig naiv. Zumindest in Bezug auf Dinge, die den Namen „Pyro“ auch verdienen. Ich halte einen prall gefüllten Fanblock für ein denkbar ungeeigneten Ort, um einfach mit Feuerwerk zu hantieren. Bei allem berechtigten Klagen über Repression finde ich dass sich der Bereich am wenigsten dafür eignet. Potenziell gefährliche Stoffe gehören nicht in die Hände von Amateuren. Es ist ja nicht so, dass dies nur im Stadion verboten ist. Wer mit Feuerwerk hantiert braucht ab einer gewissen Größe einen Pyroschein. Und dass ist auch gut so. Ich bin da absolut spießig deutsch. Wenn der Einsatz von pyrotechnischen Mitteln legalisiert würde, würde das aber eh in einem Rahmen geschehen, der zur Bürokratie in unserem Lande passt. Es ist ja klar, dass in einem Stadion keine anderen Regeln gelten können als auf jedem piseligen Volksfest. Ich denke in dem Punkt bin ich mit denjenigen die die Legalisierung fordern auf einer Linie. Ich halte den legalen Einsatz von Pyro aber nicht für etwas, was uns wahnsinnig nach vorne bringt.

Es wird – egal welche Regel gilt – immer Leute geben, die Pyro weiter illegal einsetzen. Ob es nun Fackeln, Rauch oder Böller sind. Und diese Leute haben meiner Meinung nach in der Kurve nichts zu suchen. Das spricht natürlich nicht dagegen den legalen Einsatz zu regeln, aber die Idee, dass es nach einer Legalisierung mit Böllerwürfen oder dem Werfen auf den Rasen vorbei ist, ist bis zur Unredlichkeit illusorisch. Dass die Kölner in Leverkusen kurz nachdem die Seite online gegangen ist fackeln wie die Blöden und dabei auch noch Sachen aufs Spielfeld werfen spricht meiner Meinung nach Bände. Es wird immer Leute geben, die sich für unglaublich rebellisch halten und gegen Regeln verstoßen – zumindest am Wochenende, denn ich der Woche ist der Chef ja so streng. Wie gesagt: Das spricht nicht gegen die Legalisierung, aber man sollte nicht mit unredlichen Argumenten arbeiten.

Um mögliche Unklarheiten zu beseitigen: Ich halte den illegalen Einsatz von Pyro nun auch nicht für den Untergang des Abendlandes. Es ist nicht ungefährlich und hat unkontrolliert im Stadion nicht zu suchen, aber nur weil mal in der Kurve was brennt von „randalierenden Fans“ zu sprechen ist natürlich an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Es ist ja nun nicht so, dass sich da Leute mit Handgranaten in den Blog stellen.Das ist leider die andere Seite der Medaille, dass man in Deutschland scheinbar nichts normal diskutieren kann ohne in Extreme zu verfallen. Manchmal würde ich mir wünschen, dass Fernsehkommentatoren vor dem Plappern das Hirn einschalten und 5 Sekunden drüber nachdenken, was sie da sehen.

Was mich aber auch extrem irritiert ist die Überemotionalität mit dem die Forderung nach Legalisierung oft vorgetragen wird. Auch auf der quasi „offiziellen“ Seite Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren. Was ist denn bitte an Pyrotechnik emotional? Ich bin seit Jahren im Stadion emotional ohne einmal Pyro in der Hand gehabt zu haben. Wenn man den legalen – und damit kontrollierten - Einsatz von Pyrotechnik fordert, ist der ja völlig unspontan und damit auch unemotional. Ja, es sieht gut aus, wenn eine Kurve brennt. Ohne Frage. Aber die Emotionalität der Geschichte suche ich doch vergeblich. Im Gegenteil ist kontrollierte Pyro doch eher eine weitere Bürokratisierung der Kurve. Denn ob nun der Verein was abbrennt oder einen Ultra-Gruppe ist egal. Wenn etwas potenziell gefährliches geplant ist wird es in Deutschland – zu Recht – geregelt.De facto würde der Support meiner Meinung nach noch stärker in einen Rahmen gepresst. Es müssten Verantwortliche festgelegt werden, diese werden geschult, es muss einen abgesteckter Raum geben, die Haftungsfragen müssen geklärt sein und so weiter und so weiter und so fort. Alles nervig, aber wenn ma ehrlich ist alternativlos. Legaler Einsatz von Pyro würde ohne Spontanität von statten gehen. Und die Frage sei erlaubt, wo dann noch die großen „Emotionen“ sind? Und die Frage sei weiter gestattet, ob man da nicht der Vereventisierung Vorschub leistet, die man ja eigentlich bekämpfen will.

Vor allem: Für wen tun wir das denn alles? Der Sinn von Support sollte ja kein reiner Selbstzweck sein, sondern dazu beitragen, dass die Mannschaft das Spiel gewinnt. Natürlich ist das in der Realität oft auch anders, aber das Ziel sollte man ja nicht aus den Augen verlieren. Und ich wage es mal zu bezweifeln, dass der Einsatz von Pyro da wirklich was zu beiträgt. Das ist jetzt natürlich auch kein Killerargument gegen Pyro, aber es gibt eben finde ich auch sehr wenige Killerargumente dafür. Die emotionale Aufgeladenheit mit der das Thema diskutiert wird finde ich einfach unangemessen. Ich würde mich generell freuen, wenn man das Thema „Pyro“ mal etwas tiefer hängen würde. Von allen Seiten!

Pyrotechnik ist in der Tat kein Verbrechen, aber es ist eben auch nicht das goldene Kalb zu dem es von Teilen der Fanszene gemacht wird.

Edit: Nach meinem Blogpost hast sich auch dts98 mit dem Thema befasst. Auch diesen Beitrag würde ich Euch empfehlen.

In diesem Zusammenhang möchte ich Euch nch auf einen sehr guten Post in einem St. Pauli-Blog verweisen.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Hartz IV, Dämonen, Sarrazin

Die Zeit „zwischen den Jahren“ verbringe ich traditionell eigentlich immer mit versumpfen. Und damit meine ich keinen Suff oder so, sondern einfach mit Nichtstun. Vor mich hinvegetieren! Mich dem Leben verweigern! Ich gehe in diesen Tagen normalerweise einer Sarrazins´schen Hartz IV Existenz nach, verwahrlose emotional komplett, hänge im Internet und spiele Videospiele. Letzteres ist ganz wichtig. Ganz ganz viel zocken. Normalerweise immer mit der tollsten Frau von Welt wo gibt, dieses Jahr allein. Ich muss mich zwingen ab und zu zum einkaufen rauszugehen und bin traditionellerweise dann auch noch krank. Das ist dieses Jahr nicht anders, nur weniger heftig. Eine absolut sinnlose Existenz sozusagen. Ohne jeglichen Nutzen für mich und andere!

Dabei langweile ich mich dann immer zu Tode, weil ich ja mit mir recht wenig anfangen kann, wenn weder Arbeit noch Fußball ansteht. Ich will mich auch zu nichts anderem motivieren. Meine To-Do-Liste ist voll von Dingen, die ich mal machen könnte, aber ich habe keine Lust. Selbst das bloggen fällt mir extrem schwer. In dieser Zeit kann man wunderbar in irgendeinem Videospiel versinken. Koplett in einer Well aufgehen, die noch einfach ist. Alles voller Monster oder Feinde und ich mit einer Waffe! Leider ist dieses Jahr kein Spiel in Sicht in dem man sich verlieren kann. Ich habe Bioshock2 durch und bin gerade bei Gran Turismo 5, was aber eben auch nichts ist in dem man aufgeht. Mein Schrank ist voller ungezockter spiele, aber da ist nichts in Aussicht, was Abhilfe schaffen könnte. Kein Fallout 3, keine Orange Box. Videospielindustrie am Ende! Das mindert den Spaßfaktor beim Urlaub von meinem Leben.

Ich brauche diese emotionale Verwahrlosung aber ganz dringend jedes Jahr, weil ich einfach Abschied von aller Verantwortlichkeit nehme und mich zu Tode langweile, um dann im neuen Jahr mit Schwung angreifen zu können. Dadurch, dass ich mal wieder merke wie wenig ich mit mir selbst anfangen kann und wie unfassbar unzufrieden ich mit mir eigentlich bin, freue ich mich dann, wenn Anfang des Jahres wieder die klassischen Ablenkungen meines Lebens auf mich zukommen: Fußball und Arbeit. In beidem kann ich wunderbar aufgehen und mich bis zum letzten verbeißen! Gestern habe ich mit jemandem über das Thema gesprochen, der dann meinte, ob mich das zufrieden machen würde. Worauf hin ich nur antwortete, ob ich wie ein Mensch wirke, der zufrieden ist? Wahrscheinlich bin ich der unzufriedenste Mensch auf diesem Erdball. Aber wenn Deine Dämonen Dich treiben bleibst du wenigstens nicht stehen! Zufriedene Menschen bringen die Welt nicht weiter! Es sind die Getriebenen, die was bewegen. Für mich gibt es nur die Möglichkeit mich umzubringen oder was zu bewegen! Und sich umbringen ist keine Lösung! Ich lebe einfach zu gerne.

Also werde ich Euch also auch 2011 mit meinen Ideen auf den Sack gehen!

Montag, 27. Dezember 2010

Methusalix fordert Respekt

Es ist eigentlich schlimm wie wenig Respekt wir alle gegenüber anderen Menschen aufbringen. Ich glaube, dass Respektlosigkeit eines der größten Übel der Menschheit ist. Mich würde mal interessieren, ob das ein überwiegend deutsches Phänomen ist, oder weltweit so stark ausgeprägt? Es ist eigentlich schlimm mit welcher Begeisterung wir uns in schöner Regelmäßigkeit gegenseitig abwerten. Sei es im Umgang mit Spielern, innerhalb verschiedener Fangruppen oder ganz allgemein im Umgang aller Menschen untereinander. Hauptsache den anderen niedermachen!

Auf Fußball bezogen kann man das wunderbar daran absehen, wie mit Spielern umgegangen wird, die nicht mehr ihre Leistung bringen. Da wird dann oft über diese gesprochen als wären sie Verbrecher und würden uns Geld aus der Kasse klauen und eine Wahrnehmung als Mensch findet kaum noch statt. In der Fanszene sieht es oft nicht anders aus. Ultras werten gerne mal alles, was nicht die richtigen Leute kennt als „Kutten“ ab und umgekehrt wird sich über die „Selbstdarsteller“ beschwert.

Man kann die Beispiele eigentlich beliebig wählen. Ich will mich da gar nicht ausnehmen. Im Gegenteil. Ich bin viel zu oft ein viel zu respektloser Mensch. Das ist etwas, was ich mir mal vornehme zu ändern, denn es bringt einen im Leben weiter die Leistung des anderen anzuerkennen und nicht zwanghaft was zu suchen, um ihn abzuwerten. Ich verspreche ich werde 2011 ein besserer und respektvollerer Mensch. Und ich werde 2011 auch noch 41.

Vielleicht sollte ich auch Respekt vor dem Alter fordern.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Fußball ohne Frau und Werner Schneyder

Das Weihnachten 2010 hat gute Chance als schönstes Weihnachten überhaupt in die Geschichte einzugehen. Ich habe zwei wunderbare Tage mit der tollsten Frau von Welt wo gibt verbracht und habe einfach mal Ruhe gehabt. Und wenn man ich ist, ist Ruhe wirklich das schönste, was einen passieren kann, weil dieser Zustand bei mir eigentlich nie stattfindet. Außerdem freue ich mich immer noch ein Loch in die Mütze, über das gerahmte „Heimspiel Westfalenstadion“-Poster. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann mich das letzte mal ein Geschenk so gefreut hat. Ohne dass ich dadurch jetzt die anderen Geschenke abwerten will, aber irgendwie hat das meine Seele getroffen. Ich schau das Bild an und lächele debil glücklich. Manchmal kann das Leben so einfach sein. Oder vielleicht nur ich und nicht das Leben.

Und das Fest hat gute Chance sich weiter gut zu entwickeln, denn heute machen wir was getrennt. Tollste Frau von Welt wo gibt macht in Familie und ich schaue Fußball. Englischen Fußball um genau zu sein. Denn am zweiten Weihnachtsfeiertag wird ja auf der Insel Fußball gespielt und das ist der einzige Tag an dem ich mich persönlich auch dafür interessiere. Ansonsten kann mich die Premiere League – die Spielwiese auf der sich russische Oligaren, arabische Scheichs und sonstige Unsympathen treffen - mal kreuzweise. Aber da bei uns Winterpause ist treibt der Hunger es rein.

Ich frage mich nur, warum das ganze „Boxing-Day“ heißt, denn da boxt ja niemand. Logisch, denn sonst würde ja auch Werner Schneyder kommentieren und der ist heute genauso wie die tollste Frau von Welt wo gibt nicht in Sicht. Es ist natürlich auch hochgradig deutsch von "Boxing Day" auf Boxen zu kommen. Geboxt wird am Boxing-Day also nicht. Vielleicht heißt das aber so, weil an dem Tag die Geschenke zusammengepackt werden, die man ab Morgen umzutauschen gedenkt. Klingt irgendwie schön. Aber ob das stimmt? Man weiß es nicht. Das einzige, was ich am Boxing Day sicher wqeiß ist, dass Rolf heute pathetische Postings in die Welt schreien wird. Aber das bringt mich in Bezug auf die Bedeutung auch nicht weiter Bevor ich hier weiter den Hugo Egon Balder mache, könnte ich einfach nachschauen. Google ist in der Beziehung leider der Phantasie-Killer-Nummer 1.Manchmal ist es einfach schön sich Dinge zu überlegen, die alle nicht stimmen. Deswegen werde ich nicht nachschauen, einen schönen Tag ohne Frau und Werner Schneyder und mit Fußball verbringen und mir Bedeutungen für „Boxing Day“ überlegen, die alle falsch sind.

Und wer es von Euch weiß behält es für sich. Sonst klatsch es. Aber keinen Beifall.

Samstag, 25. Dezember 2010

Heimspiel an Weihnachten

Was für Menschen schreiben eigentlich Weihnachten einen Fußball-Blog? Das ist doch eindeutig ein Anzeichen für eine psychische Störung. Da muss mir doch keiner was erzählen. Allerdings ist es auch nicht viel besser, wenn man Weihnachten einen solchen liest. Ihr habt wohl auch nichts anderes zu tun. Nun gut, wenn wir Gestörten mal unter uns sind, dann können wir ja auch einfach so tun, als wäre alles normal. Frohe Gestörten-Weihnachten also auf diesem Wege.

Ich habe einen wunderschönen Abend mit der tollsten Frau von Welt wo gibt verbracht, lecker gegessen und wir haben uns mehr oder weniger reichlich beschenkt. Auch von meinen Eltern – wir hatten uns die Geschenke schon vorher mitgegeben- habe ich jede Menge tolle Sachen bekommen. Wobei das schönste Geschenk eindeutig das gerahmte Heimspiel-Westfalenstadion-Poster von der tFvWwg ist. Das mach sich saugeil über dem DVD- und Gamesschrank. Kann den Blick gar nicht mehr wegbewegen. Ich kann es von meinem Blogplatz aus sehen und muss regelmäßig den Blick heben. Deswegen dauert das Bloggen heute auch länger.

Ich habe heute quasi Heimspiel.