Ich bin heute mit einem Scheißgefühl aufgewacht, was die letzten beiden Spiele angeht. Also natürlich nicht richtig scheiße, weil den internationalen Wettbewerb kann uns ja keiner nehmen, aber mit dem Gefühl, dass das nichts wird mit der Championsleague. Es quälte mich heute die Ahnung, dass wir Wolfsburg zwar besiegen – was natürlich auch nicht leicht wird – aber dann in Freiburg scheitern. Und zwar mit 1:1. History repeating. Vor allem sollten die Freiburger zufällig von einen Punkt zum Klassenerhalt brauchen.
Das hat mir aber vor allem eines gezeigt: Ich bin heiß auf die Championsleague. Nicht, dass ich es als Misserfolg ansehen würde, wenn wir „nur“ die Europaleague klar machen, aber ich habe irgendwie mehr Lust auf Championsleague. Vor allem könnte ich dann sagen „Ich habe es gewusst“, habe ich doch auf der Südtribünenmeisterschaft zu Petra Stüker und Siggi Held gesagt „Wir lassen die Europaleague einfach aus und gehen gleich in die Championsleague“. Ich hätte es also prophezeit und wäre endgültig der größte lebende BVB-Wahrsager von Welt wo gibt. Ein Magier von unerreichbarer Größe. Eine Mischung aus Merlin und Manni Burgsmüller. MauriciusQ - Gottgleiches Wesen. Oder sogar der fünfte der Bichvierlinge?
Das Problem an der Geschichte: So richtig passt das nicht mit meiner Vorraussage zusammen, dass wir in Freiburg scheitern, womit ich mich als Scharlatan geoutet habe. Ein mieser kleiner Hinterzimmerwahrsager, der die Dummheit seiner Opfer ausnutzt. Ein bisschen wie der Seher aus „Asterix“, der das ganze gallische Dorf – außer Schlauschädel Asterix – für dumm verkauft. Allerdings steht mir so ein Wolfsfell irgendwie auch nicht sonderlich gut, so dass wir doch die Überlegung mit einbeziehen sollten, dass ich irgend doch recht habe.
Nur wie bringen wir meine Überlegungen in Einklang? Also vielleicht läuft es so ab: Leverkusen verliert gegen Berlin und holt in Gladbach nur ein Unentschieden. Bremen holt einen Punkt gegen die Blauen und spielt gegen Hamburg nur unentschieden. Und wir gewinnen gegen Wolfsburg und spielen 1:1 in Freiburg. So wird es sein. So und nicht anders.
Möchte noch jemand die Lottozahlen? Ich bin gerade in Form
Freitag, 30. April 2010
Donnerstag, 29. April 2010
Ein letztes Mal ins Wohnzimmer
Ich schreibe das jetzt wirklich ungern, aber das letzte Heimspiel steht an. Nur für den Fall, dass Sie das nicht wussten. Die Wahrheit ist hart, aber ich kann Sie Ihnen nicht ersparen. Diese Saison geht unwiderruflich ihrem Ende entgegen. Grauenhafte Vorstellung, ich weiß. Aber kann man machen nix, wie der Grieche sagt. Deswegen lernen wir von den Griechen und geben uns dem Schicksal "Saisonende" hin, wie die Hellenen ihrem Staatsbankrott. Also suhlen wir uns in Vorfreude auf das letzte Mal Westfalenstadion in der Saison 09/10.
Wobei es sich diesmal anders anfühlt als sonst. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich krank war die Woche und erst zwei heute wieder zur Arbeit gehe, aber auf der anderen Seite fehlt auch dieses Druckgefühl, was sich sonst immer spätestens am Donnerstag einstellt. Dieses „Hoffentlich-verlieren-wir-nicht“-Gefühl. Dieses Grummeln im Bauch, dass man so hasst und gleichzeitig so liebt. Fußball ist immer irgendwie auch ein existenzieller Kampf und wenn man wie wir diese Saison in den letzten zwei Spielen nur noch Schaulaufen mit Chance auf mehr macht, is halt was anders als wenn man darum zittern muss, ob man Europa überhaupt erreicht.
An meiner Stimmung merke ich, dass die Championsleague zwar schön wäre, aber absolut kein Pflichtprogramm ist. Wenn wir es schaffen fein, wenn nicht auch fein. Die Mannschaft ist im Soll und ich habe keine Lust da eine künstliche Enttäuschung einzuziehen. Wir spielen die Saison einfach mal frei und unaufgeregt zu Ende. Und eben ohne Druck. Auch wenn es sich fremd anfühlt, ich kann das wunderbar genießen.
Und so freue ich mich wie Bolle darauf am Samstag im Schwimmbad ein Bier zu trinken, andere Sailors zu treffen, die Stufen zur Südwest hochzulaufen, die geflaggte Süd zu sehen, den Siegesmarsch zu hören, Norbert Dickel zu lauschen, die Meckerkopp-Fraktion hinter mir zu treffen, wenn alles gut läuft einen Sieg zu feiern und noch einmal diese einmalige Atmosphäre aufzusagen. Dieses spezielle Dortmunder Stadionfeeling. Ins Westfalenstadion zu gehen ist immer weniger spannend als ein Auswärtsspiel, aber dafür deutlich heimeliger. Es fehlt der Reiz des ungewohnten, aber dafür gibt es das Gefühl des zu Hause seins
So wie das eben ist, wenn man in sein Wohnzimmer kommt.
Wobei es sich diesmal anders anfühlt als sonst. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich krank war die Woche und erst zwei heute wieder zur Arbeit gehe, aber auf der anderen Seite fehlt auch dieses Druckgefühl, was sich sonst immer spätestens am Donnerstag einstellt. Dieses „Hoffentlich-verlieren-wir-nicht“-Gefühl. Dieses Grummeln im Bauch, dass man so hasst und gleichzeitig so liebt. Fußball ist immer irgendwie auch ein existenzieller Kampf und wenn man wie wir diese Saison in den letzten zwei Spielen nur noch Schaulaufen mit Chance auf mehr macht, is halt was anders als wenn man darum zittern muss, ob man Europa überhaupt erreicht.
An meiner Stimmung merke ich, dass die Championsleague zwar schön wäre, aber absolut kein Pflichtprogramm ist. Wenn wir es schaffen fein, wenn nicht auch fein. Die Mannschaft ist im Soll und ich habe keine Lust da eine künstliche Enttäuschung einzuziehen. Wir spielen die Saison einfach mal frei und unaufgeregt zu Ende. Und eben ohne Druck. Auch wenn es sich fremd anfühlt, ich kann das wunderbar genießen.
Und so freue ich mich wie Bolle darauf am Samstag im Schwimmbad ein Bier zu trinken, andere Sailors zu treffen, die Stufen zur Südwest hochzulaufen, die geflaggte Süd zu sehen, den Siegesmarsch zu hören, Norbert Dickel zu lauschen, die Meckerkopp-Fraktion hinter mir zu treffen, wenn alles gut läuft einen Sieg zu feiern und noch einmal diese einmalige Atmosphäre aufzusagen. Dieses spezielle Dortmunder Stadionfeeling. Ins Westfalenstadion zu gehen ist immer weniger spannend als ein Auswärtsspiel, aber dafür deutlich heimeliger. Es fehlt der Reiz des ungewohnten, aber dafür gibt es das Gefühl des zu Hause seins
So wie das eben ist, wenn man in sein Wohnzimmer kommt.
Mittwoch, 28. April 2010
Metzelder, oder: „Ihr tragt unsere Trikots! Nicht wir Eure!“
„Schreibst Du morgen was über Metzelder?“ hat mich gestern einer per Chat gefragt. Natürlich müsste ich das auch. Aber was nur? Denn eigentlich ist gestern in den Foren schon alles gesagt worden und Sascha hat es bei Schwatzgelb eigentlich mal wieder perfekt auf den Punkt gebracht. Und über die Orwell´sche Öffentlichkeitsarbeit des Meisters der Herzensbrecher wurde Seitens der Bichs schon berichtet. Und, dass Metzelder mit einem TU Shirt fotografiert wurde, macht ihn auch nicht gerade zum Liebling von UGE, ist aber ein kein Blog füllendes Thema. Alles aber auch egal. Treue im Fußball gibt es unter Profis so gut wie gar nicht.
Meine nicht sehr hohe Meinung über Fußballprofis wurde mal wieder bestätigt. Natürlich ist das für die ein Job und das ist auch okay, aber wer die Folklore mitmacht so wie Herr Metzelder, der muss sich auch daran messen lassen. Es ist mir mal wieder klar geworden, dass das unwichtigste bei einem Verein die Spieler sind. Der Clubs sind wir! Natürlich müssen die Profis die Siege einfahren und spielen und wenn es gut läuft identifizieren die sich wenigsten temporär mit dem Verein, aber was wirklich wichtig ist und einen Club ausmacht sind eben die Fans.
Ein Verein, der eine so große Fanbasis hat wie der BVB wird immer wieder genug Geld haben, um gute Fußballer zu verpflichten. Wir sind es, die den Club für Sponsoren interessant machen. Wegen uns werden Fernsehverträge abgeschlossen! Wir zahlen das Geld für die Dauerkarten! Die Leistung wäre Profis ist unerheblich, wenn es nicht Millionen von Leuten geben würde, die das bejubeln. Für mich hat es ein gewisser D.Heffernan gestern im Forum auf den Punkt gebracht und für mich damit den besten Beitrag zu dem Thema gebracht:
Ihr tragt unsere Trikots! Nicht wir Eure!
Meine nicht sehr hohe Meinung über Fußballprofis wurde mal wieder bestätigt. Natürlich ist das für die ein Job und das ist auch okay, aber wer die Folklore mitmacht so wie Herr Metzelder, der muss sich auch daran messen lassen. Es ist mir mal wieder klar geworden, dass das unwichtigste bei einem Verein die Spieler sind. Der Clubs sind wir! Natürlich müssen die Profis die Siege einfahren und spielen und wenn es gut läuft identifizieren die sich wenigsten temporär mit dem Verein, aber was wirklich wichtig ist und einen Club ausmacht sind eben die Fans.
Ein Verein, der eine so große Fanbasis hat wie der BVB wird immer wieder genug Geld haben, um gute Fußballer zu verpflichten. Wir sind es, die den Club für Sponsoren interessant machen. Wegen uns werden Fernsehverträge abgeschlossen! Wir zahlen das Geld für die Dauerkarten! Die Leistung wäre Profis ist unerheblich, wenn es nicht Millionen von Leuten geben würde, die das bejubeln. Für mich hat es ein gewisser D.Heffernan gestern im Forum auf den Punkt gebracht und für mich damit den besten Beitrag zu dem Thema gebracht:
Ihr tragt unsere Trikots! Nicht wir Eure!
Dienstag, 27. April 2010
Von Yoda lernen Du musst, oder: Schieben Sie mich in die Sonne
Ich hatte am Samstag ein Erlebnis, dass mir zeigt, dass ich eben doch zu alt für den Scheiß bin, wie ich bereits am Anfang meiner Blogger-Karriere vermutete. Es begann ganz harmlos. Eigentlich. Ich war auf Grund meiner Auswärtsdauerkarte der einzige von uns mit Stehplatz und ging zeitnah nach Stadionöffnung in den Block. Wir wussten noch nicht, ob man sich in den Steher reinschmuggeln konnte – konnte man allerdings nicht wie sich sspäter zeigte – und ich wollte mir auf sicher einen Platz am Wellenbrecher ergattern. Da stand ich nun einsam und verlassen und dann schlug ER zu.
Er sah ganz nett aus und kam von hinten. Freundlich und zuvorkommend, aber knallhart. „Würden Sie lieber einen Sitzer haben und gegen Ihre Stehplatzkarte tauschen?“ Scheiße. Ich sehe aus wie jemand, der lieber sitzt. Das war allerdings gar nicht das schlimmste. Die Frage ist sogar legitim.Kann ja sein, dass ich lieber sitze. Aber er hat mich gesiezt. In einem Stehplatzblock! Beim Fußball! Gesiezt! Ich! Scheiße!
Wie alt muss ich aussehen, um mich am ungezwungenster Ort der Welt, der Stehplatzkurve, zu siezen? Okay, ich weiß, dass ich im Moment echt scheiße aussehe und dringend wieder was für meine Form tun muss. Aber dass ich so alt aussehe, ist wirklich tiefenfrustrierend. Wobei ich das auch zu meinem Vorteil nutzen könnte. So ein bisschen wie Yoda in Star Wars Episode II bei seinem Kampf gegen Dooku. Von Yoda siegen lernen Du musst, Du junger Jedi. Ich besorge mir einen Zivi und lasse mich von dem erst im Rollstuhl in die Sonne schieben und dann in den Stehplatzblock. Dort angekommen werde ich unter meiner warmen Decke mitleiderregend schauen, um pünktlich zum Anpfiff zu eskalieren, nur um nach dem Spiel wieder in meinem Rollstuhl zu sitzen und mich pöbelnd ob der respektlosigkeit der Jugend durch die Massen schieben zu lassen. Ich werde ein richtig grantiger Fußball-Rentner.
Und nun schieben Sie mich bitte in die Sonne, junger Mann! Und zwar schnell
Er sah ganz nett aus und kam von hinten. Freundlich und zuvorkommend, aber knallhart. „Würden Sie lieber einen Sitzer haben und gegen Ihre Stehplatzkarte tauschen?“ Scheiße. Ich sehe aus wie jemand, der lieber sitzt. Das war allerdings gar nicht das schlimmste. Die Frage ist sogar legitim.Kann ja sein, dass ich lieber sitze. Aber er hat mich gesiezt. In einem Stehplatzblock! Beim Fußball! Gesiezt! Ich! Scheiße!
Wie alt muss ich aussehen, um mich am ungezwungenster Ort der Welt, der Stehplatzkurve, zu siezen? Okay, ich weiß, dass ich im Moment echt scheiße aussehe und dringend wieder was für meine Form tun muss. Aber dass ich so alt aussehe, ist wirklich tiefenfrustrierend. Wobei ich das auch zu meinem Vorteil nutzen könnte. So ein bisschen wie Yoda in Star Wars Episode II bei seinem Kampf gegen Dooku. Von Yoda siegen lernen Du musst, Du junger Jedi. Ich besorge mir einen Zivi und lasse mich von dem erst im Rollstuhl in die Sonne schieben und dann in den Stehplatzblock. Dort angekommen werde ich unter meiner warmen Decke mitleiderregend schauen, um pünktlich zum Anpfiff zu eskalieren, nur um nach dem Spiel wieder in meinem Rollstuhl zu sitzen und mich pöbelnd ob der respektlosigkeit der Jugend durch die Massen schieben zu lassen. Ich werde ein richtig grantiger Fußball-Rentner.
Und nun schieben Sie mich bitte in die Sonne, junger Mann! Und zwar schnell
Montag, 26. April 2010
Über Europa schreiben?
Ich müsste jetzt was über Europa schreiben. So werden Sie das wohl von mir erwarten. Pure Freude und so. Aber in der Tat wird meine Freude gerade von einer Krankheit unterdrückt. Natürlich nicht richtig, aber es schlägt ein wenig aufs Gemüt. Wobei ich eh nicht so stark euphorisiert bin, sondern eher erleichtert und angriffslustig. Erleichtert, weil es endlich wieder geklappt hat mit Europa. Nach gefühlten 100 Jahren Abstinenz von der großen Bühne – unterbrochen durch zwei Spiele gegen Udine – sind wir endlich wieder da wo wir hingehören. Der BVB ist eine große Mannschaft und eine große Mannschaft gehört nach Europa. Und natürlich war ich tierisch angespannt in den letzten Wochen, weil ich Angst hatte, dass es doch nicht klappen könnte. Und nun habe ich das Gefühl, dass eine Zentnerlast abgefallen ist. Die Europaleague ist im Sack und nun – wir kommen zum angriffslustigen Teil – können wir uns auf die Jagd nach Leverkusen und Bremen machen.
Wir haben nichts zu verlieren. Mit dem Erreichen der EL ist die Mannschaft absolut im Soll. Was jetzt noch kommt ist ein Bonus. Ich würde mich unfassbar freuen, wenn wir den Championsleague-Qualiplatz noch bekommen, aber wenn ich wäre ich auch nicht traurig. Wir sind jetzt einfach in der Bonusrunde. Ich habe so Lust auf die letzten zwei Spiele. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so entspannt in die Schlussphase der Saison gegangen bin.
Ich werde das letzte Heimspiel so was von genießen.
Wir haben nichts zu verlieren. Mit dem Erreichen der EL ist die Mannschaft absolut im Soll. Was jetzt noch kommt ist ein Bonus. Ich würde mich unfassbar freuen, wenn wir den Championsleague-Qualiplatz noch bekommen, aber wenn ich wäre ich auch nicht traurig. Wir sind jetzt einfach in der Bonusrunde. Ich habe so Lust auf die letzten zwei Spiele. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so entspannt in die Schlussphase der Saison gegangen bin.
Ich werde das letzte Heimspiel so was von genießen.
Sonntag, 25. April 2010
Ein Tag wie für mich gemacht
Der Tag gestern war wie am Reißbrett für mich und alle anderen BVB-Fans entworfen. So muss Fußball sein. So und nicht anders. Bis auf die Rückfahrt war der Tag gestern perfekt. Schon die Hinreise war sehr angenehm. Die Sailors-Mitglieder trafen auf eine gleich große Gruppe vom „Schnellen Reifen“ und man trat die Reise gemeinsam an. Der „Reifen“ ist der zweite Hamburger BVB-Club und so ein bisschen der Gegenentwurf zu uns. Wir sind ein relativ großer Fan-Club. Allerdings fahren bei uns nicht immer alle und wir haben neben Fußball noch andere Aktivitäten wie den Stammtisch, Fußball spielen, etc. Der „Reifen“ ist älter - auch wenn die jetzigen Mitglieder alle glaube ich aus der zweiten Generation sind - und der andere Hamburger-Fanclub hat weniger Mitglieder, die aber fast immer fahren. Dadurch unterscheiden wir uns von einander und kommen uns eigentlich nie ins Gehege. Im Gegentei:Der harte Kern der Vielfahrer versteht sich sehr gut und ich habe mich gefreut, dass die Jungs und Mädels vom Reifen gestern mal wieder mit ICE unterwegs waren, denn wir hatten viel Spaß miteinander.
Spaß war auch im Stadion angesagt. Ich hatte zwar eine Stehplatzkarte, aber da der Rest von uns Sitzplätze hatte, ging ich nach einer kurzen Runde im Steher auch in den Sitzplatzbereich. Das Spiel war dann für mich eines der schönsten der Saison. Fußball in einem Stadion mit Charakter, mit Heimfans, die Stimmung machen und einem großen Gästeblock. Ich habe erst gestern als ich wieder zu Hause war gesehen, wie viele wir waren. Wahnsinn! Darüber hinaus ein Spiel, was hin und her wog, Freude, zittern, bibbern, jubeln. Wegen solcher Spiele ist man Fan.
Der Weg zum Bahnhof war relativ entspannt. Zwar gab es einige verbale Scharmützel, aber insgesamt waren die Club-Fans sehr fair. Auch wenn die Nürnberger mit den Blauen rumhuren, habe ich eigentlich kein Problem mit denen. Die sind mir 1000 mal lieber als Hoppenheim und WOB. Ansonsten tat die Bahn alles, um zu beweisen, dass sie das unfähigste Unternehmen Deutschlands ist. Mal wieder fehlte der halbe Zug. Unfassbar! Die Bahn muss nichts anderen machen als Züge zusammenstellen! Wie kann man das bitte nicht schaffen? Egal. Irgendwann war ich ja zu Hause. Man soll ja nicht undankbar sein.
Schade, dass das die letzte schöne Auswärtsfahrt diese Saison war.
Spaß war auch im Stadion angesagt. Ich hatte zwar eine Stehplatzkarte, aber da der Rest von uns Sitzplätze hatte, ging ich nach einer kurzen Runde im Steher auch in den Sitzplatzbereich. Das Spiel war dann für mich eines der schönsten der Saison. Fußball in einem Stadion mit Charakter, mit Heimfans, die Stimmung machen und einem großen Gästeblock. Ich habe erst gestern als ich wieder zu Hause war gesehen, wie viele wir waren. Wahnsinn! Darüber hinaus ein Spiel, was hin und her wog, Freude, zittern, bibbern, jubeln. Wegen solcher Spiele ist man Fan.
Der Weg zum Bahnhof war relativ entspannt. Zwar gab es einige verbale Scharmützel, aber insgesamt waren die Club-Fans sehr fair. Auch wenn die Nürnberger mit den Blauen rumhuren, habe ich eigentlich kein Problem mit denen. Die sind mir 1000 mal lieber als Hoppenheim und WOB. Ansonsten tat die Bahn alles, um zu beweisen, dass sie das unfähigste Unternehmen Deutschlands ist. Mal wieder fehlte der halbe Zug. Unfassbar! Die Bahn muss nichts anderen machen als Züge zusammenstellen! Wie kann man das bitte nicht schaffen? Egal. Irgendwann war ich ja zu Hause. Man soll ja nicht undankbar sein.
Schade, dass das die letzte schöne Auswärtsfahrt diese Saison war.
Samstag, 24. April 2010
Warum?
6 Uhr Morgen, der Wecker klingelt und das Hirn fragt: "Können wir nicht einfach liegen bleiben?" Warum tut man sich das nur an? 1232 KM durch die Republik. Für ein Fußball-Spiel. Wie sinnlos eigentlich. Sollten wir auch noch verlieren wäre es natürlich endgültig komplett irre. Dann wird das so eine lange Rückfahrt. Könnten wir nicht mal wenigstens wieder in Hannover spielen. Oder Bremen? Es müsste ja nicht Hamburg sein. Aber die Rückrunde findet scheinbar nur im Süden der Republik statt. Scheiße. Das nervt doch
Aber spätestens gleich im Zug wird es wieder geil
Aber spätestens gleich im Zug wird es wieder geil
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