Heute Morgen war nichts mit bloggen. Ich habe bis vier Uhr Superbowl geschaut und hatte dann die Wahl zwischen einer Stunde länger pennen und bloggen. Und was soll ich sagen: Ihr habt verloren. Aber ihr werdet es überleben. Superbowl hat mich aber irgendwie auch enttäuscht. Wobei Endspiele da nie so geil sind. Die Conference-Finals finde ich deutlich interessanter. Für die Stellers hat es leider knapp nicht gereicht.
Dafür sollte es für den BVB reichen. Und das ist deutlich wichtiger.
Montag, 7. Februar 2011
Sonntag, 6. Februar 2011
Magath vs. Klopp
Ich habe entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten dieses Wochenende sowohl „Das aktuelle Sportstudio“ als auch „Doppelpass“ gesehen. Das kommt sonst eigentlich nicht vor. ASS schaue ich eigentlich nie, weil mir das auf den Sack geht und Doppelpass habe ich früher zwar oft gesehen, aber das geht mir inzwischen so auf die Nerven, dass ich das auch kaum noch aushalte. Das Gesabbel von Udo Lattek ist nicht mehr zu ertragen. Der ist schwer krank und gehört nicht mehr ins Fernsehen. Er kann der Diskussion nicht mehr folgen und hat heute z.B. die ganze Zeit "van Bommel" gesagt, wo er "van Gaal" meinte. Und da ich gestern die Konferenz nicht gesehen habe, habe ich mir halt gestern das "Sportstudio" gegeben.
So hatte ich einen direkten Vergleich zwischen Felix Magath und Jürgen Klopp. Und ich muss sagen: Da liegen Welten zwischen. Ach was sage ich? Universen! Während Klopp Sachen klar anspricht, analysiert und dabei extrem charmant ist, stotterte Magath sich im Sportstudio einen zurecht, das einem übel werden könnte. Das erinnerte wirklich stark an Bruno Ganz in „Der Untergang“. Der Mann hat keinerlei Selbstzweifel, ist unnahbar und Selbstherrlich. Klar, er hatte eine zeitlang Erfolg, aber den hatte Hitler auch für eine gewisse Zeit. Nun kann man Magath natürlich nicht mit dem schlimmsten Verbrecher vergleichen, der je diese Erde betreten hat, aber der Niedergang des Felix Magaths hat schon pathologische Züge. Wer sich immer nur mit Ja-Sagern umgibt wird nicht besser.
Das schlimmste dabei – wohlgemerkt für die Fans der Blauen, ich könnte dem ewig zusehen – ist der Umstand, dass Magath nicht mit den Fans kommuniziert. Das geht in einem Traditionsclub nicht. Du musst die Fans mitnehmen, sonst kriegst Du die Kurve nicht. Gegen die Kurve kann man keinen Verein regieren. Und das ist auch gut so.
Trotzdem wünsche ich mir natürlich, dass die den in Gelsenkirchen möglichst lange weiterstümpern lassen.
So hatte ich einen direkten Vergleich zwischen Felix Magath und Jürgen Klopp. Und ich muss sagen: Da liegen Welten zwischen. Ach was sage ich? Universen! Während Klopp Sachen klar anspricht, analysiert und dabei extrem charmant ist, stotterte Magath sich im Sportstudio einen zurecht, das einem übel werden könnte. Das erinnerte wirklich stark an Bruno Ganz in „Der Untergang“. Der Mann hat keinerlei Selbstzweifel, ist unnahbar und Selbstherrlich. Klar, er hatte eine zeitlang Erfolg, aber den hatte Hitler auch für eine gewisse Zeit. Nun kann man Magath natürlich nicht mit dem schlimmsten Verbrecher vergleichen, der je diese Erde betreten hat, aber der Niedergang des Felix Magaths hat schon pathologische Züge. Wer sich immer nur mit Ja-Sagern umgibt wird nicht besser.
Das schlimmste dabei – wohlgemerkt für die Fans der Blauen, ich könnte dem ewig zusehen – ist der Umstand, dass Magath nicht mit den Fans kommuniziert. Das geht in einem Traditionsclub nicht. Du musst die Fans mitnehmen, sonst kriegst Du die Kurve nicht. Gegen die Kurve kann man keinen Verein regieren. Und das ist auch gut so.
Trotzdem wünsche ich mir natürlich, dass die den in Gelsenkirchen möglichst lange weiterstümpern lassen.
Samstag, 5. Februar 2011
Von Flaschen
So sehr ich das Pack auch hasse, aber was da gestern abging, ging gar nicht. Ich kam vom Schwimmbad und wollte mich mit den Jungs und Mädels an der Flora treffen. Ich musste dann aber warten, weil Team Green den Durchgang abgesperrt hatte, um das Pack von der Bahn zur Nord zu leiten. Dabei mussten sie durch ein Spalier von Dortmunder. Und was aus unseren Reihen dann an Flaschen flog geht auf keine Kuhhaut. Die Polizei schreibtz von vereinzelten Flaschenwürfen. Ich weiß nicht genau, was die unter vereinzelt verstehen, aber meine Definition ist da anders. Okay, es war maximal eine Flasche zu Zeit in der Luft, aber das auch pausenlos. Es war wirklich nie Ruhe.
Ich bin kein Freund von "Beim Fußball muss es familiär zugehen", aber Leute mit Flaschen bewerfen ist das allerletzt. Vor allem ist es feige. Wenn jemand boxen will, hat er meinen Segen, aber dann soll er sich seinesgleichen suchen und die Fäuste hochnehmen. Waffen haben beim Fußball nicht verloren und Glasflaschen - zumal noch gefüllt - suind welche, wenn sie geworfen werden. Ich frage mich, ob die Werfer wissen, was sie da eigentlich tun. Wenn die Pulle noch einigermaßen gut gefällt ist, ist das mal ein schlappes halbes Kilo, was da rumfliegt. Wenn das im Gesicht trifft oder gar in die Augen kommt...Hirn an!
Fußball ja, Gewalt wer es mag, aber die Flasche bleibt in der Hand.
Ich bin kein Freund von "Beim Fußball muss es familiär zugehen", aber Leute mit Flaschen bewerfen ist das allerletzt. Vor allem ist es feige. Wenn jemand boxen will, hat er meinen Segen, aber dann soll er sich seinesgleichen suchen und die Fäuste hochnehmen. Waffen haben beim Fußball nicht verloren und Glasflaschen - zumal noch gefüllt - suind welche, wenn sie geworfen werden. Ich frage mich, ob die Werfer wissen, was sie da eigentlich tun. Wenn die Pulle noch einigermaßen gut gefällt ist, ist das mal ein schlappes halbes Kilo, was da rumfliegt. Wenn das im Gesicht trifft oder gar in die Augen kommt...Hirn an!
Fußball ja, Gewalt wer es mag, aber die Flasche bleibt in der Hand.
Freitag, 4. Februar 2011
Derbytime
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich heute etwas ganz besonders tolles schreiben muss. Aber irgendwie bin ich gar nicht in besonderes Derbystimmung und vor allem: Ich habe keine Zeit. Wobei ich das Derby ja eh nicht mag. Bzw. ich freu mich halt nicht drauf, weil ich einfach nicht verlieren will. Vor jedem Derby würde ich ein Unentschieden blind unterschreiben. Auch wenn die Vorzeichen wie heute auf Sieg stehen. Aber wie wir ja alle wissen, kann man die Vorzeichen auch ignorieren. Und das Derby nicht zu verlieren ist wichtiger als zu gewinnen. Mir zumindest. Ich will keine dummen SMSen von Blauen bekommen und mich über deren Siegesfreude ärgern.
Mein Kontakt bei Austria Salzburg ist heute auch im Stadion mit einem Freund, was mich sehr freut, weil ich den wirklich sehr gerne mag. Ich hoffe wir kommen noch dazu nach dem Spiel ein Bier zu trinken. Vor dem Spiel ist das eh eingeplant. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir den nicht enttäuschen dürfen.
Gästen muss man doch einen Sieg kredenzen.
Mein Kontakt bei Austria Salzburg ist heute auch im Stadion mit einem Freund, was mich sehr freut, weil ich den wirklich sehr gerne mag. Ich hoffe wir kommen noch dazu nach dem Spiel ein Bier zu trinken. Vor dem Spiel ist das eh eingeplant. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir den nicht enttäuschen dürfen.
Gästen muss man doch einen Sieg kredenzen.
Donnerstag, 3. Februar 2011
Blaue sind auch Menschen - oder sowas ähnliches
Ab und zu kennt man ja doch einen dieser geistig verwirrten blauen Freunde und wenn man nicht über Fußball redet können die auch ganz nett sein. Blaue sind auch Menschen. Oder sowas ähnliches. Eher Androiden. Sie sehen aus wie Menschen, benehmen sich aber wie Blaue. Aber es ist im Moment die Zeit wo Freundschaften ruhen müssen und wo man sich am Tag oder Abends gehässige SMS hin- und herschickt. Wobei die Abends meistens nur in eine Richtung gehen. Während der Verlierer sich in Schweigen hüllt.
Ebenfalls ruhen müssen Geschäftsbeziehungen. Ich hatte bis vor einiger Zeit einen Geschäftspartner, der bis ins Mark blau war und versteh mich mit dem supergut. Aber logischerweise kamen wir beim Thema Fußball nicht zusammen. Vor dem letzten Heimderby hatte ich extrem viel mit einander zu tun. Wir telefonierten dann am Dienstag miteinander und ich schlug vor alles geschäftliche auf Vorrat zu regeln und bis Mittwoch der Folgewoche nicht mehr zu sprechen, was er sofort und dankbar annahm. Ich nöchte nicht wissen wieviel Geschäftsbeziehungen in Deutschland aktuell ruhen. Außerdem vereinbarten wir, dass – egal wer gewinnt – wir den anderen nicht drauf ansprechen. Was natürlich nicht klappte. Leider habe ich aktuell nichts mehr mit dem zu tun, was ich sehr schade finde.
Ich glaube ich schreibe gleich mal eine SMS an ihn.
Ebenfalls ruhen müssen Geschäftsbeziehungen. Ich hatte bis vor einiger Zeit einen Geschäftspartner, der bis ins Mark blau war und versteh mich mit dem supergut. Aber logischerweise kamen wir beim Thema Fußball nicht zusammen. Vor dem letzten Heimderby hatte ich extrem viel mit einander zu tun. Wir telefonierten dann am Dienstag miteinander und ich schlug vor alles geschäftliche auf Vorrat zu regeln und bis Mittwoch der Folgewoche nicht mehr zu sprechen, was er sofort und dankbar annahm. Ich nöchte nicht wissen wieviel Geschäftsbeziehungen in Deutschland aktuell ruhen. Außerdem vereinbarten wir, dass – egal wer gewinnt – wir den anderen nicht drauf ansprechen. Was natürlich nicht klappte. Leider habe ich aktuell nichts mehr mit dem zu tun, was ich sehr schade finde.
Ich glaube ich schreibe gleich mal eine SMS an ihn.
Mittwoch, 2. Februar 2011
Die Mittelmäßigkeit die uns alle erwürgt
Ich weiß nicht, ob ich es schon mal gesagt hatte, aber ich hasse Mittelmäßigkeit. Leider herrscht die in Deutschland – und ich denke in der Welt sieht es nicht anders aus – in allen Bereichen vor. Dabei kann man so viel erreichen, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen ist und dazu noch bereit die Ärmel aufzukrempeln. Das Problem ist, dass die meisten Leute ihr Job – oder wahlweise jeder andere Bereich – nicht wirklich interessiert. Man ist lieber damit befasst das nächste Paar Turnschuhe zu kaufen und jede neue Idee in eine bereits bestehende Form zu gießen. Weil es bequem ist und weil man es ja schon immer so gemacht hat. Und bitte auch kein Risiko.
Diese mittelmäßigen Menschen sitzen ihn ihren mittelmäßigen Jobs und übergießen die Welt mit ihrer Anspruchslosigkeit. Das wäre deutlich weniger schlimm, wenn sie nicht mit einem messianischen Ego ausgestattet wären und glauben würden, dass sie die Welt regieren. Damit erwürgen sie alles, was aus der Reihe tanzt. Nur um das klarzustellen: ich habe nichts gegen Leute mit großem Ego. Im Gegenteil: Ich liebe solche Menschen. Und ich bin selbst mit einem Riesenego versorgt worden. Aber man muss sich das auch erlauben können. Eine Wurst mit einem großen Ego ist eine Riesenwurst. Nun mag es Leute geben, die mich für eine Riesenwurst halten. Vielleicht haben sie Recht. Die Zeit wird es zeigen! Das ist das schöne: Blenden kann man nur eine gewisse Zeit.
Man muss die Welt weiterbringen wollen, was zum Besseren zu verändern gedenken und bereit sein dafür was zu tun. Und – ganz wichtig – zuhören. Denn die Welt besteht zum großen Teil aus Menschen, die fachlich was besser können als man selbst. Außerdem sollte man dabei authentisch bleiben und sich nicht verbiegen lassen. Und auch bereit sein dafür auch mal Prügel einzustecken. Wenn Du an was glaubst setzt Dich dafür ein. Es geht auch um das Geld für nächste paar Turnschuh, aber wenn das alles ist was Dich antreibt, dann man den Platz frei für jemanden, der wirklich was bewegen will. Aber dieses geistige Frührentnertum ist nicht zu ertagen.
Dabei ist es gar nicht so schwer was zu erreichen. Nehmen wir als Beispiel Jürgen Klopp. Der hat nicht mehr Geld als seine direkten Vorgänger und arbeitet im Management mit den selben Leuten zusammen wie Doll und Röber. Trotzdem stehen wir jetzt an der Tabellenspitze und spielen schönen Fußball statt uns durch die Liga zu rumpeln. Und natürlich ist Klopp mit einem großen rhetorischen Talent gesegnet, aber das bringt auch keine Mannschaft zum spielen. Der Mann hat einfach einen Plan, will ihn umsetzen und er arbeitet dafür. Und er ist offen für Dinge. Bestes Beispiel: Er hätte nichts dagegen gehabt Nuri Sahin zu verkaufen als er bei uns anfing. Aber er hat seine Meinung eben geändert, weil er gesehen hat, dass er Nuri falsch eingeschätzt hat.
Fehler einzugestehen ist ein wichtiger Charakterzug. Man achte mal drauf, wie viele Leute rumlaufen, die wichtig tun, aber nie mal sagen, dass sie etwas falsch gemacht haben. Mit solchen Leuten kann man nichts anfangen. Seid unbequem, seit engagiert, seid leidenschaftlich, seid messianisch, seid verbissen, seit fleißig, aber denkt nie, dass ihr perfekt seid. Und außer Euch wird er niemand machen! Und wenn ihr einen großen Haufen scheiße seht, dann sagt dass da ein großer Haufen scheiße liegt. Und überlegt nicht, wie ihr Eurem Chef vormachen könnt, dass da ein Rosenbeet ist.
Die Welt ist zu schön um sie den grauen Männern zu überlassen!
Diese mittelmäßigen Menschen sitzen ihn ihren mittelmäßigen Jobs und übergießen die Welt mit ihrer Anspruchslosigkeit. Das wäre deutlich weniger schlimm, wenn sie nicht mit einem messianischen Ego ausgestattet wären und glauben würden, dass sie die Welt regieren. Damit erwürgen sie alles, was aus der Reihe tanzt. Nur um das klarzustellen: ich habe nichts gegen Leute mit großem Ego. Im Gegenteil: Ich liebe solche Menschen. Und ich bin selbst mit einem Riesenego versorgt worden. Aber man muss sich das auch erlauben können. Eine Wurst mit einem großen Ego ist eine Riesenwurst. Nun mag es Leute geben, die mich für eine Riesenwurst halten. Vielleicht haben sie Recht. Die Zeit wird es zeigen! Das ist das schöne: Blenden kann man nur eine gewisse Zeit.
Man muss die Welt weiterbringen wollen, was zum Besseren zu verändern gedenken und bereit sein dafür was zu tun. Und – ganz wichtig – zuhören. Denn die Welt besteht zum großen Teil aus Menschen, die fachlich was besser können als man selbst. Außerdem sollte man dabei authentisch bleiben und sich nicht verbiegen lassen. Und auch bereit sein dafür auch mal Prügel einzustecken. Wenn Du an was glaubst setzt Dich dafür ein. Es geht auch um das Geld für nächste paar Turnschuh, aber wenn das alles ist was Dich antreibt, dann man den Platz frei für jemanden, der wirklich was bewegen will. Aber dieses geistige Frührentnertum ist nicht zu ertagen.
Dabei ist es gar nicht so schwer was zu erreichen. Nehmen wir als Beispiel Jürgen Klopp. Der hat nicht mehr Geld als seine direkten Vorgänger und arbeitet im Management mit den selben Leuten zusammen wie Doll und Röber. Trotzdem stehen wir jetzt an der Tabellenspitze und spielen schönen Fußball statt uns durch die Liga zu rumpeln. Und natürlich ist Klopp mit einem großen rhetorischen Talent gesegnet, aber das bringt auch keine Mannschaft zum spielen. Der Mann hat einfach einen Plan, will ihn umsetzen und er arbeitet dafür. Und er ist offen für Dinge. Bestes Beispiel: Er hätte nichts dagegen gehabt Nuri Sahin zu verkaufen als er bei uns anfing. Aber er hat seine Meinung eben geändert, weil er gesehen hat, dass er Nuri falsch eingeschätzt hat.
Fehler einzugestehen ist ein wichtiger Charakterzug. Man achte mal drauf, wie viele Leute rumlaufen, die wichtig tun, aber nie mal sagen, dass sie etwas falsch gemacht haben. Mit solchen Leuten kann man nichts anfangen. Seid unbequem, seit engagiert, seid leidenschaftlich, seid messianisch, seid verbissen, seit fleißig, aber denkt nie, dass ihr perfekt seid. Und außer Euch wird er niemand machen! Und wenn ihr einen großen Haufen scheiße seht, dann sagt dass da ein großer Haufen scheiße liegt. Und überlegt nicht, wie ihr Eurem Chef vormachen könnt, dass da ein Rosenbeet ist.
Die Welt ist zu schön um sie den grauen Männern zu überlassen!
Dienstag, 1. Februar 2011
Derby paradox
Normalerweise bin ich in einer Derbywoche extrem angespannt. Ich kann mich schlecht konzentrieren und weiß nichts mit meiner Freizeit anzufangen. Dass ist dieses mal anders. Ich bin total entspannt. Mir scheint im Moment zwar eh die Sonne aus dem Arsch, aber nur daran liegt es nicht. Ich nehme den Gegner aus Gelsenhauen nicht ernst und amüsiere mich über deren Dummheit. Und genau das macht mir Angst. Das läuft mir alles viel zu glatt. Total überlegenen, sympathische Mannschaft trifft auf zusammengewürfelten Söldnerhaufen der seinen Erwartungen hinterher hinkt. Und es wäre genau eine der Geschichten, die der Derbygott gerne schreibt, dass die Scheißtruppe dann gewinnt. Es ist DAS Derby, da kann alles passieren. Ich hasse es, wenn alles glatt läuft.
Ich gehören zu der Sorte Mensch, die sich nicht aufs Derby freut. Also nicht so richtig. Klar ist da diese Vorfreude, aber die Angst vor eine Niederlage überwiegt meistens. Was ja auch kein Wunder ist, wenn man sich unsere jüngere Derbybilanz anschaut. Grauenhaft. Und es gibt für mich – wie denke ich für jeden BVB Fan – nichts schlimmeres als eine Derbyniederlage. Die Vorstellung einer Niederlage bringt mich um und in die Freude über einen Sieg mischt sich immer auch immer unfassbar viel Erleichterung. Viel zu selten gehabt in den letzen Jahren.
Die Bedeutung des Revierderbys Leuten beizubringen, die das nicht kennen ist fast ausgeschlossen. Nicht-Fußball-Fans ja eh, aber auch Fans anderer Vereine können das schwer nachvollziehen. Am selben Spieltag findet ja auch das Hamburger Stadtderby statt, aber das lässt sich von der Bedeutung her nicht vergleichen. Ich finde ja sowohl den HSV als auch St.Pauli sehr sympathisch und deren Beef ist nichts meiner. Daher kann ich mir das ganz entspannt von Außen anschauen und mir einen Blick von Außen erlauben. Selbst Felix Magath hat ja nach seinem ersten Revierderby festgestellt, dass das was anderes ist als Hamburg gegen Bremen. Klar, für den harten Kern ist das kein Unterschied. Für die ist die Bedeutung genauso groß wie für uns. Aber was einfach fehlt ist, dass die Luft brennt. Diese Gefühl, dass das Derby alles und jeden überlagert, ob er will oder nicht.
Aber dieses Jahr ist alles anders. Die Blauen diskutieren nur über die Höhe ihrer Niederlage und die üblichen Pöbeleien gegen uns sind doch kaum zu finden. Wo sollen die auch Selbstbewusstsein her nehmen? Derby paradox. Aber genau das macht mir eben Angst. Die Fallhöhe für uns ist gigantisch. Wenn wir verlieren brennt bei uns der Baum und die Pack feiert ohne Ende. Ein Sieg macht bei denen alles wett. Die Vorstellung am Freitag zu verlieren macht mir irre.
Soviel dann zum Thema „Ich bin ruhig“
Ich gehören zu der Sorte Mensch, die sich nicht aufs Derby freut. Also nicht so richtig. Klar ist da diese Vorfreude, aber die Angst vor eine Niederlage überwiegt meistens. Was ja auch kein Wunder ist, wenn man sich unsere jüngere Derbybilanz anschaut. Grauenhaft. Und es gibt für mich – wie denke ich für jeden BVB Fan – nichts schlimmeres als eine Derbyniederlage. Die Vorstellung einer Niederlage bringt mich um und in die Freude über einen Sieg mischt sich immer auch immer unfassbar viel Erleichterung. Viel zu selten gehabt in den letzen Jahren.
Die Bedeutung des Revierderbys Leuten beizubringen, die das nicht kennen ist fast ausgeschlossen. Nicht-Fußball-Fans ja eh, aber auch Fans anderer Vereine können das schwer nachvollziehen. Am selben Spieltag findet ja auch das Hamburger Stadtderby statt, aber das lässt sich von der Bedeutung her nicht vergleichen. Ich finde ja sowohl den HSV als auch St.Pauli sehr sympathisch und deren Beef ist nichts meiner. Daher kann ich mir das ganz entspannt von Außen anschauen und mir einen Blick von Außen erlauben. Selbst Felix Magath hat ja nach seinem ersten Revierderby festgestellt, dass das was anderes ist als Hamburg gegen Bremen. Klar, für den harten Kern ist das kein Unterschied. Für die ist die Bedeutung genauso groß wie für uns. Aber was einfach fehlt ist, dass die Luft brennt. Diese Gefühl, dass das Derby alles und jeden überlagert, ob er will oder nicht.
Aber dieses Jahr ist alles anders. Die Blauen diskutieren nur über die Höhe ihrer Niederlage und die üblichen Pöbeleien gegen uns sind doch kaum zu finden. Wo sollen die auch Selbstbewusstsein her nehmen? Derby paradox. Aber genau das macht mir eben Angst. Die Fallhöhe für uns ist gigantisch. Wenn wir verlieren brennt bei uns der Baum und die Pack feiert ohne Ende. Ein Sieg macht bei denen alles wett. Die Vorstellung am Freitag zu verlieren macht mir irre.
Soviel dann zum Thema „Ich bin ruhig“
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